Nachdem ich schon einiges an landschaftlicher Vielfalt in Neuseeland und anderen Ländern der Welt habe kennenlernen dürfen, wollte ich mich dieses mal, der für mich vielleicht am extremsten anmutenden Landschaft widmen, einem Vulkan. Dafür hatte ich mir einen Wanderausflug in den Tongariro Nationalpark ausgesucht.
Doch vor antritt einer Wanderung, muss man erst einmal seinen Ziel erreichen und dies war in diesem Falle wirklich ein klein wenig schwierig.
Gemeinsam mit einem Engländer hatte ich mich in Wanganui aufgehalten. Eine freundlich Einladung hatte mich dort hin verschlagen und nachdem ich herrliche 3 Tage dort verlebt hatte, inklusive eines Erdbebens der Stärkte 6,7, wollten wir den Ausflug zum Nationalpark in Angriff nehmen.
Die einzige Möglichkeit um das Ziel zu erreichen war ein Überlandbus. So ging es früh morgens zu einer der beiden im Ort befindlichen Gesellschaften. Dort erfuhren wir jedoch, dass der Bus erst in 3 Stunden fahren sollte und nur noch 2 Plätze frei seien.
Die Wartezeit war etwas lang, so ging es kurzentschlossen zur anderen Busgesellschaft, doch diese bot keine Fahrt zum Nationalpark an. Also ging es wieder zurück zur ersten Gesellschaft, um mit dieser die Reise anzutreten. Doch es kam, wie es kommen musste, einer der beiden Plätze war in der Zwischenzeit verkauft worden.
Da der Engländer jemanden im Nationalpark treffen wollte, entschieden wir, dass er als erstes fahren dürfe und ich mit dem nächsten Bus nachfolgen würde. Zum Glück fuhr an diesem Tag ein zweiter und dies empfand ich wirklich als Glücksfall, denn eher kannte ich es so, dass nur einmal täglich ein Transport angeboten wurde. So war ich auch nicht sonderlich unglücklich über die Tatsache, dass ich bis zum späten Abend warten musste, bis die Fahrt beginnen sollte. Doch als sich der Tag wie ein Kaugummi immer länger und länger wurde, hatte ich doch etwas Zweifel, bezüglich unser Entscheidung.
Nicht lange vor der Abfahrt meines Busses, reifte in mir die Erkenntnis, dass ich es an diesem Abend nicht mehr bis in den Nationalpark schaffen würde, sondern gerade mal bis in den Ort “Nationalpark” an der Grenze zum Wandergebiet. Also musste unbedingt die Frage einer Unterkunft geklärt werden.
Da mit mir zwei andere Backpacker an der Bushaltestelle warteten, konnte ich mir von ihnen einen Unterkunftsführer ausleihen. Dort suchte ich mir schnell etwas heraus und wollte es sogleich telefonisch buchen.
Doch dies brachte mir eine neue Herausforderung ein. Während man heute immer und ohne Probleme jede Rufnummer direkt anwählen kann, so musste ich noch über eine Telefonzentrale mein Ziel anwählen lassen. Um dieses Verfahren hatte ich mich auf der gesamten Reise gedrückt, denn wer stolzer Besitzer einer Telefonkarte war, durfte schon damals alle Nummern direkt anwählen. Doch meine Telefonkarte war leer und ich musste mit Bargeld und der Telefonzentrale mein Glück suchen. Bevor ich dieses kleine Abenteuer begann, starrte ich sorgenvoll auf die 3 Knöpfe auf dem Apparat die mit A, B und C gekennzeichnet waren. Ich hatte nicht wirklich eine Ahnung wann ich was zu drücken hatte, lediglich hatte ich mitbekommen, dass ich beim Abheben des Hörers direkt jemanden von der Vermittlung dran hatte.
Also schnappte ich mir den Telefonhörer und nach kurzer Zeit meldete sich eine nette Stimme. Noch immer unsicher teilte ich mit, wen ich anzurufen gedachte. Die Stimme meinte sie würde nun wählen und dann sollte ich (so meine ich mich zu erinnern) A drücken und das Geld einwerfen. Natürlich machte ich es alles falsch und die Stimme musste sehr geduldig mit mir sein, bis wir das Prozedere ordentlich hin bekommen hatten und ich schließlich meinen Gesprächspartner an der Leitung hatte.
Ich buchte die Unterkunft und bekam als Wegbeschreibung “Es ist nur 2 Sekunden von der Haltestelle entfernt”. Ich hatte etwas Zweifel, ob dies als Beschreibung reichen würde, doch ich ließ es darauf ankommen.
Ich sollte gegen 22 Uhr in Nationalpark ankommen und auch dies stellte kein Problem für die Beherbergung dar. Daher bestieg ich frohen Mutes den Bus und trat die Fahrt an.
Wie lange wir unterwegs waren kann ich nicht genau sagen, doch irgendwann wunderte ich mich, dass der Busfahrer ohne Licht über die Straßen Neuseelands fuhr. Es war Vollmond und vielleicht wollte er ja unbedingt Strom sparen. Doch irgendwann hielt der Fahrer und machte sich am Bus zu schaffen. So rechten Erfolg schien er damit jedoch nicht gehabt zu haben, denn geraume Zeit später setzten wir die Fahrt ohne Licht fort.
Eine erneute Unterbrechung der Fahrt gab es bei einer Werkstatt. Auch dort versuchte man sich an der Beseitigung des Problems. Doch auch hier gab man schließlich auf. Nun mussten wir auf einen Ersatzbus warten. Wie lange es war, weiß ich nicht, denn ich hatte mich ins Traumland verabschiedet. Irgendwann war wohl der Bus da, man hatte das Gepäck umgeladen und die Fahrt ging weiter. Auf diese Weise war es 2 Uhr in der Früh geworden, als wir Nationalpark erreichten.
Als ich den Bus verließ hatte ich ein schlechtes Gewissen auf Grund des späten eintreffens und jemanden wecken zu müssen. Zudem schien es mir, als würde der Ort nur aus Unterkünften bestehen und etliche davon lagen in den besagten 2 Sekunden Entfernung. Ich hatte somit keinerlei Vorstellung wo ich untergebracht war und ich stand Ratlos auf der Straße herum.
Als der Bus den Ort verließ, war ich noch immer unsicher, doch es geschah das Wunder. Eine Frau erschien auf einem Balkon und erkundigte sich, ob ich der angekündigte Gast sei. Ich bejahte und ich wurde herzlich in die Herberge eingeladen. Freundlich ging es dann auch noch weiter. Mir wurde mein Bett gezeigt und auf die Frage, wie ich am kommenden Tag in den Nationalpark gelangen könne, meinte man, man würde die Gäste kostenfrei in den Park bringen. Doch müsste ich dazu an diesem Tage um 5 Uhr aufstehen.
Obwohl mir somit nur 3 Std. Schlaf blieben, meldete ich mich für den Transport an und legte mich sogleich zum Schlafen nieder.
Die 3 Std. vergingen wahrlich schnell und völlig Müde quälte ich mich aus dem Bett. Nach einem ganz leichten Frühstück begann auch schon die Fahrt. Lange dauerte sie nicht und wir erreichten den Ausgangsort für die Wanderungen im Park.
Bevor ich ausstieg, fragte die Herbergsmutter etwas verschämt, ob es in Ordnung sei, dass sie 5 Euro für die Nacht verlangen würde. Ich war über solch eine Großzügigkeit so verdutzt, dass ich es nur dankend an nahm. Noch heute bin ich über so viel Großzügigkeit erstaunt und dafür dankbar.
Nun stand jedoch die Aufgabe auf meinem Programm den Engländer wiederzufinden und dies erwies sich als durchaus schwierig, denn ich hatte nicht wirklich eine Idee wo er untergekommen war. Doch irgendwann war er gefunden und wir berieten über die anstehende Wanderung. Er war über das aktuelle Wetter und deren Entwicklung nicht so glücklich und wollte den Ausflug in den Nationalpark heute nicht beginnen. Ich sah dies etwas anders und so trennten sich unsere Wege hier.
Nach einem kurzen Besuch im Büro der Nationalparkverwaltung und der Erledigung aller Formalitäten, brach ich bei leichtem Nieselregen auf.
Die Sicht auf die umliegende Landschaft erwies sich am heutigen Tage ebenfalls nicht als wirklich gut und so stapfte ich einfach vor mich hin, ohne mich groß umzuschauen. Das laufen war auch nicht ganz so einfach, denn der Regen verwandelte den Untergrund in ein feuchtes und extrem glitschiges Etwas, was mich wie auf Eis schlittern ließ und mich mehr als regelmäßig dazu veranlasste auf der Nase zu laden. Es nervte durchaus etwas. Hinzu kam das ständige auf und ab um die div. Wasserläufe zu durchqueren, die sich durch die Landschaft zogen. Daher war ich froh, als ich alsbald jene Hütte erreichte, welche ich mir zur Nächtigung ausgesucht hatte, auch war ich wegen der kurzen Nacht rechtschaffen müde.
Die Hütte war nicht sonderlich groß und trotz meiner relativ frühen Ankunft schon gut besucht. Es gab etwa 20 Schlafplätze und die waren schon fast alle belegt. Doch nach und nach kamen mehr und mehr Leute an und als auch noch eine Gruppe von Pfadfindern hier Schutz für die Nacht suchte, war die Hütte einfach nur überfüllt. So hätten wir in dieser Nacht wohl rund 40 oder mehr Schlafplätze benötigt, doch da es diese nicht gab, wurde einfach sehr nah zusammen gerückt. Wenden beim Schlafen, daran war wirklich nicht zu denken.
Trotzdem war es nett und durchaus beschaulich. Es gab viel zu reden und die Pfadfinder, alles Mädchen und Jungs im Alter um die 10 – 13 Jahre, brachten mich oft zum Schmunzeln. Besonders ein Punkt blieb mir im Gedächtnis verhaftet.
Natürlich brauchten sie auch etwas zu essen und wie alle, kochten wir auf unseren Kochern vor uns hin. Um Licht zu haben, führten sie Kerzen mit. Während sie kochten, wollten sie auch einmal nachsehen wie ihr Essen so war. Nun war es im Topf allerdings eher dunkel. Also nahmen sie die Kerzen hielten diese schräg über den Topf um hineinzusehen. Sie sahen nun zwar ihr Essen, doch tropfte nun auch lustig das Wachs hinein. Danach begann das große Angelspiel um das Essen wieder vom Wachs zu befreien. .. Ja, wir hatten alle Spaß.
Irgendwann legte ich mich hin, das hieß, ich quetschte mich zu den anderen auf die Schafstätte.
Als ich am Morgen erwachte, war ich durchaus froh, dass die Nacht vorüber war, denn es war laut und wirklich zu eng. So stand ich auf und begab mich vor die Hütte. Dort staunte ich nicht schlecht, denn die Landschaft hatte sich dramatisch verändert. Während es am Vortag feucht, glitschig und unangenehm war, war jetzt alles von einem herrlichen Weiß überzogen. Es hatte in der Nacht tatsächlich ein paar Zentimeter Schnee gegeben. Zudem lag ein recht dichter Nebel über der Landschaft und ich überlegte, ob ich meine Tour fortsetzen sollte oder nicht.
Da der Wanderweg hier wirklich gut markiert war, entschied ich mich meine Sachen zu packen und den weiteren Weg anzugehen.
Viel sah in heute in der Tat nicht vom Park. Ich arbeitete mich lediglich von einem Markierungspfosten zum nächsten und starrte in das dichte weiß des Nebels. Ab und an konnte ich durch das dichte Weiß die Vulkanische Umgebung erahnen und das fand ich schon fast spannender als bei herrlichem Wetter hier zu laufen.
Besonders aufregend fand ich den Schnee der am Vulkangestein festgefroren und durch den stürmischen Wind geformt worden war und ich genoss es diese Skulpturen der Natur zu bestaunen.
Irgendwann kam mir eine Gruppe von Wandern entgegen. Sie waren allem Anschein nach nicht auf dieses Wetter vorbereitet gewesen, denn sie trugen Socken als Mützen oder als Handschuhe. Zudem waren sie alle samt von einer Eisschicht überzogen und sie wirkten alle etwas verfroren.
Ich schaute an mir herunter, konnte jedoch weder Eis noch sonstiges ausmachen und Kalt war mich auch nicht. Ich wunderte mich nun zwar etwas, hinterfragte das Gesehene jedoch nicht.
Dieser Begegnung folgte ein recht bemerkenswerter Aufstieg. Dieser ließ in mir Ernsthaft die Überlegung aufkommen, ob ich besonders schlau gewesen war, in diesem Wetter zu laufen, denn zum einen fand ich keine Markierungen mehr und zum anderen wehte solch ein extrem starker Wind, dass ich mich in ihn legen musste, um in ihm überhaupt gehen zu können.
Das Problem mit meiner Schräglage im Wind war, dass ich dadurch mit meinem Oberkörper über einem Vulkankraterrand schwebte. Hätte der Wind schlagartig aufgehört zu wehen, wäre ich sofort den Abhang hinunter gefallen. Wie tief, ich weiss es nicht. Der Nebel verhinderte eine ordentliche Schätzung, doch das was ich sah reichte mir.
Trotz allem lief ich weiter, legte aber fest, dass wenn ich nicht binnen 15 Min. eine Markierung fände, ich die Wanderung abbrechen und zur Hütte zurück laufen würde. Genau nach der von mir festgelegten Zeitdauer, fand ich solch eine Markierung. Sie lag auf dem Boden und war vom Schnee verdeckt. Erfreulicher weise wurde der Weg nun deutlich sichtbarer und sicherer. Er wurde breiter und besser definiert und so traute ich mich die Wanderung fortzusetzen..
Mit dem Fund der Markierung begann der Abstieg, der zuvor erklommenen Höhenmeter. Je tiefer ich kam um so ruhiger wurde der Wind und ich entschied mich eine kleine Pause einzulegen. So nahm ich meine Wasserflasche und wollte etwas trinken, doch mein Wasser hatte sich fast vollständig in Eis verwandelt. Nun machte ich mir auch die Mühe mich einmal genauer zu betrachten und dabei stellte ich fest, dass auch mich eine Eisschicht überzog und ich wohl ebenso wild und verfroren aussah wie jene Wandergruppe, die ich vor nicht wirklich all zu langer Zeit getroffen hatte.
Ich war deshalb froh, dass es bis zu meinem Tagesziel nicht mehr weit war und ich freute mich wirklich sehr auf die heiße Quelle mit Bademöglichkeit.
Als ich die Hütte erreichte, war ich der erste Besucher an diesem Tag und nachdem ich mir eine Schlafstätte ausgesucht hatte, zog ich die Badehose an, kletterte in meine Wanderschuhe, schnappe mir mein Handtuch und machte mich halb nackt auf den Weg durch Eis und Schnee zur heißen Quelle.
Dort angelangt stellte ich fest, dass man in dem Bächlein, der sich aus der Quelle ergoss, verschiedene Barrieren aus Stein errichtet hatte, die jeweils einen Pool bildete. Je weiter der Pool von der eigentlichen Quelle entfernt lag um so kühler wurde das Wasser. Auf diese Weise konnte ich mir genau jenen Pool aussuchen er mir am angenehmsten war.
Ich hockte ich mich in einen und genoss es von Schnee umgeben im wohl temperierten Nass zu sitzen.
Ganz in Ruhe konnte ich den Ort nicht genießen, denn jedes Mal wenn Wanderer oder Ausflügler vorüber kamen, musste ich als Fotomotiv herhalten. Doch ernsthaft störte es mich nicht.
Herrlich aufgewärmt zog ich mich irgendwann in die Hütte zurück und bedauerte nur etwas, dass das Wetter noch so schlecht war, denn von dieser Hütte hätte ich einen grandiosen Blick über das Umland vom Nationalpark haben können. So hoffte ich, dass mir vielleicht der kommende Morgen dieses Glück schenken würde.
Wie nicht anders zu erwarten, füllte sich die Hütte zusehends mit Wanderern und obwohl sie nicht wirklich überfüllt wurde, entschied ich mich in einen Anbau der Hütte umzusiedeln, denn sehr unhöfliche Zeitgenossen meinten in der Hütte rauchen zu müssen und in diesem Mief wollte ich wahrlich nicht schlafen.
Im Anbau hatte ich dann wirklich meine Ruhe, denn es war mehr als kalt bei meiner Schlafstätte und ich war froh, meinen bis –30 Grad ausgelegten Schlafsack dabei zu haben, denn laut meines Thermometers bewegten wir uns langsam aber sicher immer tiefer in die Minusgrade. Es waren dann zwar nur –15 Grad, doch auch das reichte mir für eine sehr frische Nacht.
Als ich am Morgen aus dem Schlafsack kletterte wurde ich sofort von einer eisigen Hand ergriffen und ich wollte sofort in die Hütte umsiedeln. Als ich jedoch vor meinen Anbau trat, sah dass die Wolken verschwunden waren und welch herrliche Aussicht sich mir bot, blieb ich stehen und genoss es in vollen Zügen.
Mit dieser Aussicht und der Erinnerung an meine abenteuerliche Anreise, die Wanderung in Eis und Schnee und das herrlich warme Bad, ließ ich die Wanderung ausklingen und verinnerlichte diesen Ausflug in den Tongariro Nationalpark als eines meiner besonderen Wandererlebnisse.






Then came a tough climb. I started to wonder if I’d made a mistake hiking in this weather. I couldn’t see any trail markers, and the wind was so strong I had to lean into it to stay upright.

Die Suche nach einer Unterkunft stellte mich vor ein paar Probleme, denn mein Vorrat an Geld war fast gegen Null geschrumpft.
Nach rund 45 Minuten war ich zurück, schulterte meinen Rucksack und war froh wieder im Besitz meiner Wasserflasche zu sein.
Es war eine Hängebrücke. Sie war zwar nicht besonders hoch, doch eine der Kürzesten war sie auch nicht. Da meine Erfahrungen in der Benutzung dieser Art von Brücken äußerst spärlich waren, tastete ich mich vorsichtig vorwärts. Doch nach und nach überwand ich meine Hemmungen, und ich gewöhnte mich an das Geschaukel, so dass ich schließlich richtig zügig über sie hinweg lief. Als die Brücke überquert war, schaute ich voller Bedauern zurück und wünschte mir, dass sie ruhig noch etwas länger hätte sein können.
Diese, meine zweite Nacht auf
Als ich die Hütte erreichte, befreite ich mich als erstes von meinen Klamotten die so voll Dreck und Schlamm waren, dass ich meinte, dass sie von alleine stehen könnten.
Als es schließlich tatsächlich zu regnen begann, wurde dieser Steg glitschig wie mit Seife eingeschmiert und so fand mich regelmäßig auf dem Boden liegend.
Mein Aufenthalt in dieser Hütte sollte 2 Nächte dauern. Den dadurch entstandenen Tag wollte ich nicht zum Müßiggang nutzen: Ich wollte den Berg Anglem, mit 980 Metern, der höchste Berg auf dieser Insel, besteigen.
Als ob wir durch den Regen, unseren Bachwanderweg und den Schweiß nicht schon genug Wasserkontakt hatten, erhielten wir noch eine extra Portion, denn aus heiterem Himmel glich unser Weg nicht mehr länger einem Bach, sondern einem See.

Eine besondere Herausforderung war für mich, dass die Bäche durch den Regen zu kleinen reißenden Flüssen geworden waren und zusätzlich mehr als reichlich neue Bäche hinzugekommen waren.
Auch wie die Wolken über den Himmel gepeitscht wurden, suchte ihres gleichen. So änderte sich das Bild und Aussehen vom Strand fast sekündlich und ich genoss es nach draußen zu blicken und diesem Naturschauspiel zu folgen.
Trotz der widrigen Umstände, erreichte ich erstaunlich schnell den Maori Beach. Als ich dessen Ende erreichte, staunte ich nicht schlecht, denn dort hatte sich durch den Regen ein etwa 10 – 15 Meter breiter Fluss gebildet. Die Strömung war auch der Gestalt, dass ich mir etwas Sorge machte sicher durch ihn hindurch warten zu können. Als ich vor ein paar Tagen an selber Stelle vorüber gekommen war, gab es diesen Fluss zwar auch schon, doch unter schieden sie sich deutlich in hier Mächtigkeit und Wildheit. An vergangenen Tage zu denken, half mir jetzt jedoch nicht weiter und so suchte ich mir einen Stock und wagte mich an die Durchquerung.
Es war mein letzter Urlaub in Norwegen und das letzte Mal, dass ich mit einem Interrail Fahrschein fahren durfte, denn mein 27. Geburtstag stand in diesem Jahr an.
So konnte ich mich zwar auf die weitere Fahrt freuen, doch stellte die Unterbringung für die kommende Nacht ein Problem dar. Ich hatte nicht die Absicht in einem Hotel oder ähnlichem zu nächtigen, doch auch der örtliche Zeltplatz war für mich zu Fuß nicht wirklich erreichbar. So suchte ich mir einfach eine Stelle in der Nähe des Ortes, an der ich mich traute mein Zelt aufzubauen.
Die Zeit in
Auf diese Weise näherten wir uns wirklich zügig dem Beginn des Wanderweges und jener Hütte, in der wir die folgende Nacht verbringen wollten. Wir mussten bis zur Hütte zwar noch ein klein wenig Laufen, doch dies war ein angenehmes Stück Weg durch die unberührte Natur
Der erste richtige Wandertag verlief wirklich gut. Wir hatten schönes Wetter und Peter fand den Wanderweg, trotz mangelhafter Markierung fast wie im Schlaf und so konnte ich mich ganz auf die grandiose Landschaft konzentrieren und brauchte ihm nur hinterher zu trotten.
Schließlich betrat ein älterer Mann die Hütte. Er kam auf direktem Wege zu uns und meinte nur: „Benehmen sie sich bitte ganz normal, denn jetzt kommt der norwegische König und Königin.“
Trotzdem zogen wir um.
Peter hüpfte fröhlich von Stein zu Stein und war rasch auf der anderen Seite des Gewässers angekommen. Ich schaffte etwa die Hälfte des Weges und saß dann unversehens im kalten Bergwasser. Als ich nicht gleich wieder versuchte aus dem Bach zu klettern, meinte Peter, ich solle mein Bad doch auf später verschieben. Dies und die Tatsache, dass das Wasser wirklich kalt war, veranlasste mich zitternd aus dem Bach zu klettern.
Ich fand es wirklich schick einmal nicht den gesamten Tag zu laufen, sondern einfach nur die Landschaft zu genießen und dies bei wirklich angenehmen Wetterbedingungen. So ließen sich die Energie Ressourcen auf angenehme Weise wieder auftanken.
Während wir etwas lustlos über die Straße trotteten, begannen über ein Biwak nachzudenken, doch das Gebiet neben der Straße lud auf Grund des dichten Bewuchs und seiner Feuchte nicht wirklich zu einer Nächtigung ein.
Bevor ich nach Australien aufbrach erzählte ich einem Kollegen, dass ich mit dem
Am Tag darauf starteten wir unsere eigene Erkundung der Stadt und ich stellte fest, dass sie mir gefiel. Auch wenn die Innenstadt durch Hochhäuser dominiert war, fühlte ich mich nicht so erschlagen und obwohl es die größte Stadt der australischen Westküste war, kam mir Perth trotzdem nicht wie ein Tiegel aus Stress und Geschäftigkeit vor. Alles schien ruhiger und entspannter abzulaufen.
Schließlich nahm ich einfach einmal an, dass ich die Tasche in der Bahn vergessen hatte, denn dies war erst einmal die einfachste Möglichkeit mit der Suche zu beginnen. Dazu ging es zurück zum Bahnhof und auf direktem Wege zur “Bahnpolizei”
Am kommenden Tag ging es nach „
Alles in allem ließ sich der Tag wirklich genießen. Wir hatten uns bis an das Ende der Insel vorgearbeitet, als es hieß die Rückfahrt anzutreten, denn die Fähre wartete nicht auf uns, um wieder zum Festland zurückzugelangen.
So hatte dieser Ausflug, trotz des Ungemach ein positives Ende gefunden.
In
Mir war gleich klar, dass ich ihn wohl in der Post hatte liegen lassen. Also ging es auf direktem Wege zurück. Ich hoffte wirklich inständig, dass ich ihn finden würde, denn noch einen Verlust wollte ich nicht wirklich hinnehmen wollen.
Dieses Erlebnis hat sich erneut in
Das einzige Problem war, dass diese Alternative, mich durch ein Manövergebiet der norwegischen Armee führen sollte.
Während dieses Urlaubs fuhr ich in den Norden
Es war die Zeit der
Ich entschied mich für die Strand nähe, obwohl ich mir wegen des sehr stürmischen Windes dort ein klein wenig Sorge bezüglich meines Zeltes machte. Ich vertraute darauf ein ordentliches Zelt erworben zu haben, versank die Heringe tief im sandigen Untergrund und wartete ab, was passieren würde. Tatsächlich erwies sich mein Zelt als Sturm tauglich.
Dies begeisterte ein Mädchen aus Südafrika so sehr, dass sie es gleich mal ausprobieren wollte. So hockten wir uns in eines der Boote, ruderten in den Hafen, hielten unsere Angelschnüre ins Wasser und fingen natürlich überhaupt keinen einzigen Fisch. Ich gebe zu, es war mehr als frustrierent.
Auch wenn man uns nun wohlwollend in Schlepp nahm, wollte man uns doch noch zeigen worauf wir uns eingelassen hatten. Denn man setzte den Kurs so, dass wir in der rauhen See ordentlich durchgeschüttelt wurden. Ich kam mir vor, als würde ich auf einem wild bockenden Pferd sitzen, was mich unbedingt loswerden möchte. Es störte mich aber in keinster Weise, denn die Erleichterung über die glückliche Wendung dieses Abenteuers überwog all das.
Mein erster Urlaub allein führte mich nach
In
Lustig wurde es, als ich einer kleinen Horde Schafe begegnete und sich eines der Tiere mir an meine Versen heftete. Das Tier trottete so beharrlich hinter mir her, dass ich fürchtete es würde mich für immer verfolgen. Leider reagierte das Tier auch nicht auf meine Versuche, es los zu werden und so hoffte ich nur, dass sich das Thema im weiteren Verlaufe erübrigen würde. So kam es dann auch und ich konnte mich wieder mehr auf den Weg konzentrieren, was jedoch immer schwieriger wurde, denn nach und nach verlor sich dieser zwischen den Gräsern. Alsbald stand ich an einem Hang und weit und breit kein Weg mehr. Ich hatte nun wirklich keine Idee wohin ich mich wenden sollte.
Heute war es so weit. Unser Ausflug nach
Die Wartezeit verbrachten wir im Hard Rock Cafe, welches sich direkt neben dem Eingang zum Park befand. Dazu hockten wir uns auf die Veranda und staunten nur, welche Massen an Schulklassen auf den Park zu marschierten. Es waren so viele, dass sich der Eindruck entwickelte, dass der Park von der ersten Minute an überfüllt sei oder wir ewig anstehen müssten, um auf das Gelände zu kommen. Doch nichts von beidem trat ein.
Doch bevor wir gingen, wollten wir uns noch ein typisches dänisches Essen gönnen und dafür hatte mein Reiseführer ein Restaurant im Park empfohlen. Also warum sollte unsere Reise nicht hier im Park seinen kulinarischen Abschluss finden.
Nachdem wir etwa die Hälfte gegessen hatten, gaben wir auf und ich machte mich erneut über die Speisekarte her und identifizierte nun jenes Wort welches verriet was wir bestellt hatten. Es war
Am Flughafen angelangt, hieß es unser Terminal zu finden und den Check-in durchzuführen. Diesen mussten wir bei Norwegian am Automaten durchführen. Für mich war es das erste Mal und es dauerte etwas den ein oder anderen Punkt zu verstehen, doch letztlich war klar was zu tun war und wir bewältigten diese Aufgabe. Trotzdem bevorzuge ich weiterhin einen Check-in mit Menschen.
Bzgl. Gepäck zeigte sich das System des selbst Eincheckens als durchaus trickreich, denn so mancher Passagier schleppte eindeutig deutlich mehr Gepäck als Handgepäck in den Flieger als zugelassen und verstopfte die Ablagen. Die Flugbegleiter meinten jedes Mal nur, das ist doch viel zu viel, und das nächste Mal solle man doch die Richtlinien einhalten. Ach wie putzig diese Welt doch ist.




Heute sollte es in
Nach nur wenigen Haltestellen war der
Natürlich war das Wetter an diesem Tage auch in
Vom Museum ging es direkt zum nächsten Museum, dem “Malmö Museum” welches in einer
Der weitere Weg durch die Burganlage mit seinen Ausstellungen war nicht weniger spannend. Wir wurden wie an einer Schnur geführt durch das Schloss gelotst und bekamen so auf diese Weise an den unterschiedlichsten Präsentationen und Ausstellungen vorüber. Dadurch war dieser lange Marsch durch die alten Mauern zu keinem Zeitpunkt langweilig. Den für uns spannenden Endpunkt, bildete die Ankunft in einem Burganbau, in welchem die Wehranlagen z.B. Kanonen untergebracht waren. Hier hatte man wirklich das Gefühl, sich in einer Burg und nicht einem Museum zu befinden.
Nachdem wir uns hingesetzt hatten, kam sogleich die Bedienung und gab uns die Karte. Wir studierten diese und wunderten uns, dass wir keinerlei Getränke darin fanden. Ich rief die Bedienung und erkundigte mich, was denn mit den Getränken sei. Daraufhin erklärte mir die Angestellte in einem Ton, der mir zu verstehen gab, dass man das ja nun wissen müsse, dass nur für Speisen am Tisch ein Service erfolgt. Wolle man Getränke haben, egal ob warm oder kalt, müsse man sich zu Bar zu bemühen, um dort zu bestellen, zu bezahlen und auch den anschließenden Transport zum Tisch übernehmen.
Diesem Restaurantbesuch ließen wir nochmals einen längeren Spaziergang durch die Innenstadt folgen, in dessen Verlauf wir uns einem Straßenkünstler anvertrauten, um ein Portrait von uns zu erhalten. Dieses Experiment wurde zumindest eine interessante Erfahrung denn seine Art des Malens, würde ich als ungewöhnlich bezeichnen wollen. Er malte uns mit einem dicken Filzstift und das entstandene Ergebnis erinnerte mit Phantasie tatsächlich an uns. Spaß hatten wir, wenngleich dieses Bild eher in eine Gift-Schublade gehört. Deshalb hier Entschuldigung, dass dieses Portrait unter Verschluss gekommen ist.




Für den heutigen Tag hatten wir den Besuch der alternativen Wohnsiedlung
Den letztlichen Kauf der Karte ignorierend, denn heute brauchten wir ja keine, ging es mit der Rolltreppe tief, ja wirklich tief hinunter unter die Stadt, wo wir nach nur wenigen Minuten die
Auf unserem Weg nach
Kurz vor dem Ende des Aufstiegs, bei dem es keinerlei Möglichkeiten mehr gab auszuweichen, meinte ein Mädel den Aufstieg endgültig zu verstopfen. Obwohl sie nur 2 Stufen hätte rückwärts klettern brauchten, um den Weg frei zu machen, verharrte sie und meinte, wir, die heraufkommenden (etwa 6 Leute), sollen ihr Platz machen. Wir hätten dazu etwa 40 Stufen nach unten klettern müssen.
Die fürchterliche Anfangsengstelle, überwand ich ohne Probleme, da ich meinen Rucksack ausgezogen hatte, und gesondert transportierte. Auch der weitere Abstieg war kaum ein Problem, da ich es lenken konnte, wann ich ohne Probleme den Abstieg, ohne mit jemandem Zusammenzustoßen, fortsetzen wollte. Ganz reibungslos ging es zwar nicht, doch im Vergleich zum Aufstieg war es wirklich ein Klacks.
Nach unserem Aufenthalt stellte sich ganz langsam ein gewisses Hungergefühl ein und ich hatte die Idee, dass wir uns eines der dänischen Besonderheiten gönnen sollten, nämlich
Auf dem Weg zurück zum Hotel, kamen wir an einem Platz vorüber auf dem 2 Flachdach Hallen aufgestellt waren. Wir waren schon an den Tagen zuvor an ihnen vorüber und schon da konnte ich nicht wirklich ergründen, was es mit ihnen auf sich hat. Doch heute gab es einen Wochenmarkt bei den Hallen. Diesen besuchten wir sogleich uns stolperten mehr zufällig in eine der Hallen, und welch wunder in ihnen gab es noch mehr an Marktständen, die mit allerlei sehr gut aussehenden und lecker riechenden Köstlichkeiten aufwarteten.




Das Wetter war uns an diesem Tag erneut wirklich hold und so stand einem erneuten Ausflug in die Innenstadt
Sich mit Bussen durch eine Stadt chauffieren zu lassen, stellt sich mir immer als kleiner Horror dar, da ich nie weiss wo fahren die Busse entlang, wo muss ich aussteigen, einsteigen oder gar umsteigen. Doch dieses ungute Gefühl stellte sich hier in
Ok, unser Hotel hatte auch mit dem Slogan beworben, dass die dänische Design Philosophie hier Anwendung gefunden hätte und ich muss gestehen, es war schlicht. Dieser Eindruck vertiefte sich bei unserem Museumsbesuch, doch was die Objekte im Center betraf, so zeichneten sie sich wirklich zwar durch ihre Schlichtheit aus, doch auf eine elegante und ansprechende Weise. Unser Hotelzimmer war eher als leer und extrem schlicht zu bezeichnen.
Dem Besuch des Dänischen Design Center (englischer Link), folgte ein kleiner Spaziergang durch die Innenstadt, bei dem sich wahrlich die Herausforderung stellte, möglichst schnell diverse Großbaustellen zu umgehen, um wieder in die wirklich ansehnlicheren Teile der Stadt zu gelangen. Auf diese Weise erreichten wir schließlich das herrliche
Mittlerweile war der Tag deutlich fortgeschritten und wir wollten uns als eines der besonderen Highlights des Tages eine Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt gönnen. So bestiegen wir eines der letzten Ausflugsboote des Tages, was den Vorteil hatte, dass es nicht mehr so voll mit Menschen war, wie jene zuvor und so konnten wir einen wirklich netten Platz ergattern, von dem sich die Fahrt mit einer guten Sicht genießen ließ.
Vom Wasser aus hatten wir unter anderem die
Auch von innen machte das Gebäude etwas her. Der moderne Teil der Bibliothek setzte moderne Gestaltungselemente ansprechend ein und knüpfte fließend an das historische Gebäude mit seinem Holz und rustikalen Gestaltungen an. Ich war beeindruckt und genoss dieses Spiel mit den Stielen und deren gekonnte Verknüpfung.




Es ist gerade einmal 14 Tage her, als die Entscheidung fiel, dass eine Reise nach
Unsere Anreise nach Kopenhagen war so gelegt, dass am Reisetag noch fast der gesamte Tag zur Erkundung der Stadt Verfügung stand. Das Wetter mehr als gut zu bezeichnen und ob wohl es bewölkt war, blitzte ab und zu die Sonne hervor. So konnte uns nichts lange im Zimmer halten.
Ich war auf jeden Fall begeistert von der Architektur, den Farben und der Ruhe in den Straßen, denn es war in Dänemark Feiertag.
Nach diesem Besuch war zwar der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen, doch mich quälte ein Hungergefühl und so kam es mir recht, dass ich genau gegenüber vom Café einen
Auch wenn ich bislang wirklich begeistert war vom Ausflug in die Stadt, konnte mein Hochgefühl noch gesteigert werden, als wir
Warum diese Skulptur solch einen Anziehungspunkt bildet war uns nicht ganz klar, dennoch war es nett “K









“Wer eine Reise tut, der kann was erzählen” – Wie wahr dieser Satz ist, bewies mein kleiner Ausflug nach Dresden.
Zu ihnen gehörte auch eine Gruppe von wohl Spanischen Mädchen. Nun machte die Zugbegleiterin ihren Job, es den Mädels verständlich zu vermitteln, dass sie den Wagon wechseln mussten nicht wirklich gut. So erklärte ich es ihnen, doch konnte ich die Informationen gleich um eine Zusatzinfo erweitern, denn zwischenzeitlich begannen sich die Ereignisse etwas zu überschlagen.
Auf diese Weise kam ich zu einem, bis auf den letzten Platz gefüllten Wagon und einer Klimaanlage, die den Menschenmengen nicht bewältigen konnte. So schwitze mich erste Klasse nach Dresden.
Ich untersuche meine Schlafstätte und stelle fest, dass das Bett zumindest heil war und sich die Roste lediglich unter mir aus den Halterungen befreit hatten.

Während ich vor mich in geknipst hatte schallte ein gewaltiger Lärm über den Fluss zu. Neugierig war ich schon was die Ursache war, doch dauerte es etwas bis ich schließlich heraus was die Ursache des Lärms war. An diesem Abend fand ein Tretbootrennen auf der Elbe statt.
Bislang hatte ich mir den Plan des Straßenbahnnetzes nur schnell angeschaut und mich dann dem entsprechenden Verkehrsmittel anvertraut. Was dazu führte, dass ich einmal eine völlig falsche Fahrtrichtung einschlug. Ich nahm nun an, ich sei einfach nur zu schusselig gewesen, doch wie sich herausstellte war es auf gewisse Weise ein Designfehler in der Karte. Denn zwei Straßenbahn- Linien, die sich zudem trafen und gemeinsam abknickten waren von der Farbe so ähnlich, dass man die Karte falsch lesen konnte und ich war dafür das beste Beispiel. Es tröstete mich, dass man mir am Info Stand versicherte, ich befände mich mit diesem Irrtum in einer großen Schaar von Leuten 🙂 und man hätte dieses Problem sogar schon selber mehrfach bemängelt 🙂
So schaffte ich es nun auch ohne erneut falsch zu Fahren zurück zur Unterkunft.












Hier klicken um zur Galerie zu gelangen
Diese japanische kulinarische Besonderheit, möchte ich dem geneigten Leser wahrlich nicht vorenthalten.
Was neben dem Geschmack, den Verzehr etwas als wagemutig erscheinen lassen mag, ist die schleimige Substanz, die die Bohnen nach dem Zubereiten umgibt. Führt man schließlich die Bohnen zum Mund, so ziehen sie lange etwas klebrige Fäden hinter sich her her und all zu leicht hat man mit diesen Fäden seinen persönlichen Kampf.
4 Wochen Urlaub sind nicht viel, besonders wenn die Zeit angefüllt ist mit Vorbereitungen für die eigene Hochzeit. Trotzdem war es eine schöne Zeit und es schwingt ordentlich Wehmut mit, dass ich wieder zurück nach Deutschland muss.
Ich gebe zu, dass ich von den 12 Std. Flug ohnehin nicht wirklich viel mitbekam. Das erste Essen nahm ich noch mit, doch dann verschwand ich in tiefem Schlaf.
Das Terminal war wieder angefüllt mit Menschenmassen – ist voll das richtige Wort … hmmm – Es war wirklich voll :-)))