Nach der Erkundung des unteren Bereichs des Fushimi Inari-Taisha Schreins ging es an den Aufstieg hinauf auf den Berg Inari. Bei seiner Geschichte von rund 1300 Jahren seit der Gründung des Schreins, konnte ich wahrlich einiges an spannenden Dingen zum Entdecken erwarten.
Der Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto ist einer der Top-Adressen für Besucher Kyotos. Dementsprechend zieht er Unmassen an Menschen an, was einen Besuch durchaus anstrengend machen kann. Da man sich an vielen Stellen im Strom der Touristen bewegen muss, hat man nicht unbedingt Gelegenheit die Schönheiten der Anlage auf sich wirken zu lassen. Trotz dieser Aussichten, hatte ich mir vorgenommen den Fushimi Inari-Taisha aufzusuchen und ihn ausgiebig zu erleben und dies sowohl in der Nacht, als auch bei Tag.
Diese Sumiyoshi-Jinja Schrein ist einer von rund 2300 anderen Sumiyoshi Schreinen in Japan. Auch wenn dieser etwas unscheinbar wirkt, hatte dieser eine lange Geschichte, denn er soll in der Heian Ära (730 – 806) gegründet worden sein. Allerdings so wie man ihn heute sieht, ist er im Jahr 1825 wieder errichtet worden.
Wann der Kitazaikemura Uchidasai Schrein erbaut wurde, ist nicht genau bekannt. Er existierte aber schon in der zweiten Hälfte der Edo Periode (1603 bis 1868). Die Torii die dem Schrein dazugehörige waren verwittert und mussten entfernt werden.
Von den kleinen Schreinen, an denen ich auf meinem Weg zum Totasan Kakurinji Tempel vorüberkam, war der Inui Schrein der kleinste und war auch der, mit der größten Herausforderung ihn einigermaßen fotografieren zu können.
Der Kitazaike Hatsuheninaka Schrein war zwischen Wohnhäusern der Siedlung eingebettet. Hinter dem Schrein gab es eine kleine Ackerfläche und so ließ sich die Widmung des Schreins dem Gott für Landwirtschaft auch heute noch nachvollziehen.
Den Zugang zum Marukoshi Schrein zu finden, war ein bisschen knifflig, denn man musste einem kleinen Pfad der zwischen Wohnhäusern entlang ging folgen.
Der Schrein war ganz hübsch anzusehen. Wegen der Enge des Grundstückes musste ich mich arg anstrengen meine Fotos zu machen. Besonders als ich versuchte alle Torii in einem Bild aufzunehmen, musste ich meine Kamera an die Mauer des angrenzenden Gebäudes pressen. Doch auch so schnitt ich das erste Troii etwas an.
Ich staunte nicht schlecht als ich den Awazutenman Schrein erreichte und sah, welch geschäftiges Treiben dort herrschte. Noch mehr verwunderte es mich, welche Mengen an Dingen die Menschen in Tüten aus den Schrein trugen. Doch dieses Mysterium klärte sich im Verlaufe meines Besuchs.
Der Kasuga Schrein ist eine kleine Anlage, hat aber eine lange Geschichte, die damit ihren Anfang fand, als ein berühmter Reisender an diesem Ort von einer schweren Krankheit genoss, während alle vorherigen Genesungsversuche gescheitert waren.
Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass ich einen Schrein zweimal während eines Urlaubes besuche. Doch bei meinem ersten Besuch des Tenman-gū Schrein, regnete es ohne Unterlass und wegen der Aufbauten zum Neujahr, war nicht wirklich viel von ihm zu sehen. Ich war mir aber schnell sicher, dass dieser Schrein so sehenswert ist, dass ein weiterer Besuch notwendig sein würde.
Es war eine spontane Entscheidung den Yusuhara Hachiman-gu Schrein. Er liegt herrlich versteckt in einem Wald in den Bergen bei Oita. Dadurch ist es ein wenig bekannter Schrein bei Besuchern in dieser Region und dies, obwohl ein durchaus bedeutender Schrein ist, denn nach den Inari Schreinen sind die Hachiman mit 40.000 sehr stark vertreten.
Ein wunderbarer Schrein in Beppu ist der Hachiman Asami Schrein. Er wurde im Jahre 1196 gegründet. Im Laufe der Zeit wurde er etliche Male Opfer von Naturgewalten, den Beppu und die Insel Honshu sind der Vulkanische aktivste Teil Japans.
Nicht all zu weit von unserem Hotel entfernt befand sich ein kleiner Schrein namens Sumiyosji. Ihn zu erreichen war extrem angenehm, denn jede Stunde gab es einen kostenlosen Shuttle Bus, der die Hotels, einen Golfplatz und den Zoo verband. Da sich der Schrein direkt an der Haltestelle für den Zoo befand, war es wirklich mehr als einfach ihn zu erreichen.
Der Miyazaki Jingu Schrein ist dem ersten Kaiser Japans gewidmet und soll vor mehr als 2600 Jahren gegründet worden sein. Damit ist es sicherlich der älteste Schrein den ich bislang in Japan besucht habe. Was den Miyazaki Jingu Schrein zusätzlich besonders macht, ist seine Lage, denn er ist eingebettet in eine hüben kleinen Wald, der der Anlage einen besonderen Reiz verleiht. Japan (2019) – Miyazaki – Miyazaki Jingu Schrein weiterlesen
Wer die Präfektur Miyazaki besucht, sollte auf keinen Fall verpassen auch den Udo Schrein aufzusuchen. Es ist wohl einer der ungewöhnlichsten Schreine in Japan, denn er wurde in einer Höhle an einer Felsenküste errichtet.
Unser erster Ausflug, nach Ankunft in Miyazaki, war die Insel Aoshima, mit ihrem Naturphänomen dem „Teufels Waschbrett“ (Devil’s Washboard) und dem Aoshima Schrein.
Ich hatte mich an diesem Tag auf den Weg gemacht, um einen Tempel zu besuchen, der eine gigantische Buddha Statue beheimatet. Als ich meinen Zielbahnhof fast erreicht hatte, entdeckte ich einen Schrein aus dem Zugfenster und so entschied ich mich, diesen Schrein der sich Hiruko Schrein nannte auch zu besuchen. Am Ende war es der Beginn eines herrlichen Schrein und Tempel Hoppings.
Auf meinem Weg zur großen Buddhastatue, kam ich an diesem kleinen Schrein, namens Shinmei Schrein vorbei. Es gibt so viele dieser kleinen und kleinsten Schreine überall zu sehen, dass man unendlich viel entdecken kann. Informationen gibt es zu solchen kleinen Anlagen jedoch keine zu finden. Ich bin dann schon froh, wenn ich herausfinden kann wie sie heißen.
Info zum Shinmei-Schrein – Ein Ort mit Geschichte in Hyōgo
Der Shinmei-Schrein ist einer der sieben traditionellen Schreine im alten Hafenviertel von Hyōgo (兵庫津七社). Er blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück.
Früher war die Gegend rund um Hyōgo von einer großen Bucht geprägt – ganz anders als heute. Schon vor über 300 Jahren beteiligten sich die Bewohner des Stadtteils Okakata an den Festen des berühmten Ikuta-Schreins in Kōbe. Eine besondere Rolle spielte dabei die Figur des „Sarutahiko“, ein göttlicher Wegweiser, dessen Auftritt bis heute von den Nachfahren dieser Gemeinschaft gepflegt und weitergegeben wird.
Der Shinmei-Schrein ist der Sonnengöttin Amaterasu-Ōmikami geweiht – dieselbe Gottheit, die auch im berühmten Ise-Schrein verehrt wird. Damit gehört unser Schrein zur sogenannten Ise-Schreingruppe.
Ursprünglich war dieser Ort ein buddhistischer Tempel der Tendai-Schule und eng mit dem nahegelegenen Nōfuku-ji-Tempel verbunden, der für seinen großen Buddha bekannt ist. Im Jahr 1868 – mit der offiziellen Trennung von Buddhismus und Shintō (神仏分離) – wurde der Shinmei-Schrein in seiner heutigen Form gegründet.
Auch die Priestertradition zeigt diese Entwicklung: Bis ins 19. Jahrhundert waren es buddhistische Mönche, die den Schrein betreuten. Später übernahm ein Shintō-Priester diese Aufgabe, der zuvor selbst ein Mönch gewesen war. Sein Name „Keikō“ zeigt die Verbindung zur Pilgertradition des Ise-Schreins.
Heute ist der Shinmei-Schrein ein Ort der Ruhe und Verehrung – mit tiefer kultureller Bedeutung für die Region. Besucher sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Ort zu entdecken und mehr über seine lange Geschichte zu erfahren.
Es war für mich sehr erstaunlich zu lernen, wie viele Tempel und Schreine es allein in Kobe gab und wie spannend jeder Besuch war und dies nicht nur, damit ich mein Goshuincho langsam mit Stempeln befüllen könnte. Ein weiterer bekannter, jedoch für Touristen nicht bekannter Schrein, ist der Nagata Schrein. Was mich besonders überraschte, war der Umstand, dass dieser Schrein schon im Jahre 290 gegründet worden sein soll. Solche Zeiträume sprengten wirklich mein Vorstellungsvermögen.