Es gibt viele Gründe die Präfektur Tottori zu besuchen. Eins der wohl bekanntesten Highlights der Präfektur sind die Sanddünen von Tottori. So hatten wir zum einen dieses Ziel auf unsere Wunschliste von zu besuchenden Orten aufgenommen und auch zwei Nächte Aufenthalt eingeplant, so dass wir auf jeden Fall einen ganzen Tag für den Besuch der Dünen zur Verfügung hätten.
Japan (2018) – Tottori – Unagi (Aal) Ein grandioser Genuss
Eines der traditionellen Gerichte Japans, stellt Unagi (Aal) dar. Er wird in einem wirklich aufwendiger Prozess zubereitet, in dem er intensiv gereinigt und zwei Mal gegrillt wird. Japan (2018) – Tottori – Unagi (Aal) Ein grandioser Genuss weiterlesen
Japan (2018) – Tottori – Sakaiminato – Eshima Ohashi Brücke
Mach hatten die div. Berichte über die Eshima Ohashi Brücke und den Umstand, dass es sich um die steilste Brücke Japans handeln soll begeistert und in mir war der Wunsch, auch wenn ich wahrlich nicht verrückt nach Brücken bin, diese einmal zu besuchen.
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Japan (2018) – Tottori – Sakaiminato – GeGeGe no Kitaro (Manga)
Manches Mal sind die Wege zu grandiosen Reisen wahrlich erstaunlich. So hatte ich mehrere Berichte über die wohl steilste Brücke Japans, die Eshima Ohashi Brücke in Sakaiminato) gesehen und der Wunsch sie auch einmal zu besuchen, war der Auslöser die Präfektur Tottori aufzusuchen.
Was ich nicht ahnte, war der Umstand, dass Sakaiminato ein gradioses Highlight zu bieten hatte. Der Ort hat sich nämlich dem Schaffen des Manga Zeichners Shigeru Mizuki verschrieben und ihm zu Ehren eine grandiose Outdoor Ausstellung erstellt.
Die ausgestellten Bronze Figuren wurden dem Manga „GeGeGe no Kitaro“ entliehen, das wiederum seine Wurzeln bei japansichen Monstergeschichten hat, die dem japanischen Volksglauben entspringen.
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Japan (2018) – Kobe – Minatogawa Schrein (Nanko-san)
Es war mehr als ein Zufall, dass ich an diesem Tag am Minatogawa Schrein vorüber kam und da ich ihn nur von einem Besuch zu Neujahr kannte, konnte ich mir die Gelegenheit, ihn heute aufzusuchen nicht entgehen lassen.
Bei meinem Neujahrsbesuch war der Minatogawa Schrein mit Ständen und Besuchermassen überfüllt und ich konnte nicht wirklich etwas von diesem Schrein erhaschen oder ihn gar genießen. Heute war er jedoch fast leer und so konnte ich etwas mehr von der Anlage sehen.
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Japan (2018) – Kobe – Port Island
Bei Port Island handelt es sich um eine der div. künstlich errichteten vorgelagerten Inseln von Kobe. Ich fand es wirklich sehr erstaunlich, als ich heraus fand, dass man schon im Jahr 1968 mit dem Bau dieser Insel begann. Ich hatte immer angenommen, dass die Geschichte von künstlich erschaffenen Inseln eher in der jüngeren Vergangenheit zu finden sei. So kann man sich täuschen.
Japan (2018) – Kobe – Shin-Kobe Seilbahn und Nunobiki Kräutergarten
Es ergab sich kurzfristig die Möglichkeit, einen Ausflug in den Nunobiki Kräutergarten auf dem Berg Rokko zu unternehmen. Da mir der Anstieg definitiv zu lang gedauert hätte und es mir zu steil war, nutzte ich für diesen Ausflug die Shin-Kobe Seilbahn.
Ich hoffe, dass mir an diesem Tag vielleicht eine ordentliche Sicht auf Kobe gegönnt würde, doch leider hüllte sich die Stadt wieder einmal in viel Dunst. Nur im Rahmen der Bildbearbeitung, konnte ich die Stadt etwas auf den Bildern sichtbar machen.
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Japan (2018) – Osaka – Namba bei Nacht
Langsam begann sich die Nacht über Osaka (Namba) auszubreiten und das Ende dieses grandiosen Tages begann, doch dieser letzte Abschnitt des Tagesausfluges begann mit einem gehörigen Schreck.
Japan (2018) – Osaka – Namba Yasaka-Schrein
Der Namba Yasaka-Schrein ist wohl einer der ungewöhnlichste anmutende Schreine, den ich während meiner ganzen Besuche in Japan gesehen habe. Doch leider erreichten wir den Schrein ein wenig spät und so standen wir vor verschlossenen Türen. Doch mein Guide hatte eine Idee wie ich doch noch einen Blick vom Schrein erhaschen konnte und so kam ich noch zu einem schönen Ausblick auf die Anlage.
Info über den Schrein …
Der Namba Yasaka Jinja Schrein ist ein traditionsreicher Shintō-Schrein im Stadtteil Namba in Osaka, dessen Geschichte eng mit der spirituellen Entwicklung der Region verbunden ist. Obwohl keine detaillierten historischen Aufzeichnungen über das genaue Gründungsdatum erhalten sind, überliefert die Schreinchronik, dass der Ort seit jeher als „Naniwa Shimo-no-miya“ (難波下の宮) bekannt war und als Ubusunagami – als Schutzgottheit der lokalen Bevölkerung – verehrt wurde.
Bereits in der späten Heian-Zeit, zur Regierungszeit von Kaiser Go-Sanjō (延久年間, 1069–1073), wurde der Schrein weithin als bedeutendes Zentrum der Verehrung des Gozu Tennō (牛頭天王) bekannt – einer Gottheit mit stark buddhistischen Einflüssen, die später mit dem Shintō-Gott Susanoo-no-Mikoto gleichgesetzt wurde. In jener Zeit war der Schrein Teil eines religiösen Systems, das Elemente von Shintō und Buddhismus vermischte, wie es in der Praxis des Shinbutsu-Shūgō (神仏習合) üblich war.
Diese Verbindung zwischen buddhistischen und shintōistischen Elementen endete mit der Meiji-Restauration, als es durch das staatlich verordnete Prinzip der Trennung von Shintō und Buddhismus (Shinbutsu-Bunri) zur Auflösung des angeschlossenen Tempels kam. Im Jahr 1872 (Meiji 5) wurde der Schrein offiziell als Gōsha (郷社), also als Dorfschrein innerhalb der staatlich strukturierten Shintō-Hierarchie, anerkannt.
Das heutige, markante Gesicht des Namba Yasaka-Schreins wird insbesondere durch die monumentale Löwenkopf-Halle (獅子殿, Shishiden) geprägt, die im Jahr 1974 (Shōwa 49) fertiggestellt wurde. Der riesige Löwenkopf – 12 Meter hoch und 11 Meter breit – ist nicht nur ein architektonisches Kuriosum, sondern auch ein mächtiges Symbol: Er soll Unglück vertreiben und Glück, Erfolg und Gesundheit fördern. Besonders bei Schulkindern, Geschäftsleuten und Menschen, die sich Schutz vor negativen Einflüssen erhoffen, ist diese Darstellung sehr beliebt.
Ein Höhepunkt im Jahreskalender des Schreins ist das Ziehtau-Ritual (綱引神事, Tsunahiki Shinji), das jedes Jahr am dritten Sonntag im Januar stattfindet. Dieses Ritual geht auf die Legende zurück, in der Susanoo-no-Mikoto den achtköpfigen Drachen Yamata-no-Orochi besiegte und so die Bevölkerung von Not und Unheil befreite. Das Ritual ist heute als kulturell bedeutende Praxis anerkannt und wurde im Jahr 2001 (Heisei 13) als immaterielles Volkskulturerbe der Stadt Osaka registriert. Die Szene ist auch in klassischen Illustrationen wie der Settsu Meisho Zue (摂津名所図絵) überliefert.
Heute verbindet der Namba Yasaka Jinja in beeindruckender Weise alte Glaubensvorstellungen mit moderner Symbolik und dient sowohl als spiritueller Ort der Einkehr als auch als kulturelle Sehenswürdigkeit mitten im urbanen Osaka. Seine Geschichte, seine Legenden und seine einzigartige Architektur machen ihn zu einem faszinierenden Zeugnis der religiösen und kulturellen Identität Japans.




Japan (2018) – Osaka – Namba Parks
In Namba angekommen, entdeckte ich den Gebäudekomplex von Namba Parks. Auch dieser Ort war nicht explizit Teil dieses Tagesausflugs, denn bei Namba Parks handelte es sich im Grunde um ein Einkaufszentrum und Bürogebäude, was mich erst einmal nicht sonderlich lockt. Doch nach diesem Besuch, würde ich jedem, der Freude an einer ungewöhnlichen Architektur und Gartenlandschaften hat, einen Besuch empfehlen.
Japan (2018) – Osaka – Ōsaka-jō – Die Burg
Der Besuch des Ōsaka-jō war nicht ernsthaft auf der Wunschliste von Zielen die wir heute aufsuchen sollten. Ich erzählte jedoch meinem Guide, dass es ein ganz spezielles Foto gäbe, welches ich gerne vom Osaka Schloss machen würde und so plante er flugs unsere Route so um, dass wir das Schloss besuchen würden und so landete dieses Ziel zusätzlich auf der Ausflugsliste und ich muss gestehen, ich freute mich darüber.
Japan (2018) – Osaka – Genialer Okonomiyaki Genuß
Japan (2018) – Osaka – Nakanoshima – Tenjinbashi-suji
Einen rechten Plan welche Ausflugsziele in Osaka besucht werden sollten, hatten weder mein Guide noch ich. Wir hatten uns lediglich auf einen Treffpunkt verständigt, der zu meiner eigenen Sicherheit der war, an dem ich mich bislang immer getroffen hatte. So sollte zumindest auch an diesem Tag der Start des Treffens und Ausfluges reibungslos von statten gehen.
Dass sich dieser Tag zu einem wahrlich grandiosen Erlebnis entwickeln würde, konnte ich wirklich nicht ahnen. Ich durfte so viel sehen und erleben, dass ich diesen einen Ausflugstag auf mehrere Berichte aufteilen muss, um jedem Teil seine angemessene Würdigung zukommen zu lassen.
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Japan (2018) – Kobe – Mikage Danjiri Matsuri
In diesem Jahr war ich zwar zum ähnlichen Zeitraum in Kobe, wie im Jahr zuvor und dennoch war ich mir nicht sicher, ob ich den Umzug „Mikage Danjiri Matsuri“ erleben können würde. Besonders, da ich im vergangenen Jahr auch nur durch Zufall über dieses Event aufmerksam wurde und Informationen sehr schwer zu beschaffen waren.
Viel war nicht herauszufinden, wo, wann oder auf welchen Wegen die verschiedenen Wagen durch die Nachbarschaft zogen. Gerade einmal, dass sich die Wagen an einem bestimmten Tag am Mikage Classe Einkaufszetrum einfanden, war zu ermitteln. Doch gerade, wenn die Wagen durch die div. Straßen zogen, war es für mich wirklich spannend.
Japan (2018) – Kobe – Meriken Park
Wer nach Kobe reist, besucht fast immer auch Meriken Park. Hier kann man ein Hafenatmosphere genießen, aber auch den Kobe Tower, das Maritim Museum und eine Gedenkstätte für das große Hanshin Erdbeben 1995 besuchen. Auch kann man ein wenig die Skyline von Kobe erhaschen.
Japan (2018) – Kobe – Berg Maya & Mayazan Tenjō-ji
In Kobe befindet sich zu Füßen einer steil in den Himmel gerichteten Bergkette, auf der es verschiedenste Aussichtspunkte gibt. Ich hatte bislang schon ein, zwei besucht, doch ich musste auf meinem Ausflug auf den Berg Maya feststellen, dass der Blick von dort sicherlich der mit Abstand eindrucksvollste ist.
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Japan (2018) – Kabelsalat im Himmel
Vielleicht stört es ja nur mich als Fotograf, doch schon wenn ich in Deutschland in Straßen unterwegs bin, in denen z.B. Straßenbahnen fahren, vergeht mir die Lust am Fotografieren, da sich überall die hässlichen Oberleitungen ins Bild drängen und durchaus spannende Straßenzüge viel an ihrer Attraktivität verlieren. Doch die Verkabelung in Japan, trifft mich jedes Mal noch tiefer ins Mark, denn einen schönen freien Blick nach oben, wird einem eher selten durch einen teilweise wilden Kabelsalat gewährt.
Japan (2018) – Osaka – Reisterrassen (下赤阪の棚田)
Die Busfahrt vom Berg Kongo dauerte nicht lange. Dies war schade, denn meine Beine waren weit davon entfernt sich etwas erholt zu haben und trotzdem freute ich mich schon sehr die Reisterrassen von Shimoakasaka no Tanada zu besuchen.

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Japan (2018) – Osaka – Der Berg Kongo (金剛山)
Ebenso wie in Kyoto stellte sich mir mittlerweile in Osaka ebenfalls die Frage, welchen Ort sich lohne aufzusuchen, denn die offensichtlichen Sehenswürdigkeiten hatte ich schon besucht. So brauchte ich Insider Tipps. Zu meinem großen Glück, erklärte sich mein ehrenamtlicher Guide vom vergangenen Jahr erneut bereit, mich zu begleiten und er hatte auch die wunderbare Idee den Berg Kongo zu besuchen.
Japan (2018) – Die Sache mit den Zebrastreifen
Wer aus Deutschland kommt, ist zwar nicht zwangsläufig daran gewöhnt, dass Autos immer halten, wenn man sich anschickt die Straße an einem Zebrastreifen zu überqueren, doch in Japan sollte man überhaupt nicht damit rechnen, dass jemand die Idee hat anzuhalten. Man tut gut daran so lange zu warten, bis weit und breit kein Fahrzeug mehr zu sehen ist und erst dann sollte man den Zebrastreifen betreten und die Überquerung in Angriff nehmen.
