Ich hatte ja angedeutet und man kann sich ja auch sicherlich vorstellen, dass das japanische Frühstück etwas anders ausfällt, als das was man in Deutschland gewöhnt ist .
In der japanischen Küche spielen Reis, Fisch und Meeresfrüchte eine wirklich wichtige Rolle, also finden sich diese Bestandteile natürlich auch im traditionellen japanischen Frühstück wieder.
Bislang hatte ich es immer versäumt, mal einen Fischmarkt oder ähnliches aufzusuchen und dies, obwohl Japan ja wirklich ein ausgesprochenes Fisch-Land ist.
Nun war ich hier in Wakayama, und dieser Ort ist für seinen Thunfisch bekannt. Da bot es sich an, sich einmal mit diesem Thema zu beschäftigen. Zumindest mit dem Teil, der sich mit der Zerlegung des Fisches beschäftigte.
So planten wir für diesen Tag einen Ausflug zu einem Freizeitpark, bei dem es auch eine „Fisch-Halle“ mit Verkauf und einer Show des fachgerechten Zerlegens eines Thunfischs gab.
Ich befand mich noch immer in meiner Phase dem Jetlag, damit gingen wir alles mit viel Ruhe an und packten unser Tagesprogramm nicht gnadenlos voll. Deshalb stand für den heutigen Tag lediglich der Besuch der Burg von Wakayama auf dem Programm.
Da das mit den Straßen und der Orientierung durchaus ein Problem ist, wenn man kein Navi hat, und dazu die Straßen keine Namensschilder kennen, entschieden wir uns, einfach einer der großen Verkehrsadern Wakayamas zu folgen.
Obwohl diese Art Straßen es üblicherweise an sich haben, nicht viel Aufregendes zu bieten, lässt sich trotzdem dort Interessantes entdecken.
Es gibt viele Orte, die unter Wild-Pinkler leiden. Dabei gibt es verschiedenste Ansätze dieser Unsitte Herr zu werden. Sie versuchen es mit Strafen oder sogar mit Farbe, die den Stahl auf seinen Ausgangspunkt zurückführt. Doch wirklich helfen tut nichts.
In Japan gibt es da ein einfaches und sehr hilfriches Mittel. Man malte einfach ein Torii auf den entsprechenden Ort. Also das Abbild eines Zugangs zu einem Schrein, einem heiligen Ort. Damit hat man es unterbunden, dass an diesem Ort seinem Geschäft nachgeht.
Natürlich Bezieht sich das hier gezeigte Bild auf das Beinheben von Hunden, doch man versicherte mir, dass das ganze auch für Menschen funktioniert.
So einfach kann es sein, wenn Mensch etwas respektieren.
Das Wetter entwickelte sich wirklich grandios und so konnte ich wahrlich mit Zuversicht, nicht mit all zu viel Reisekrankheit kämpfen zu müssen, diesen Reisetag in Angriff nehmen. Leider hatte sich in den vergangenen Jahren die Anfälligkeit unter Reisekrankheit leiden zu müssen verstärkt. Zudem hatte ich meine Kaugummis gegen Reisekrankheit zu Hause vergessen und so war ich auf ein bisschen ruhige See angewiesen.
Der Hafen von Tokushima wirkte eher schmucklos. Er war rein auf Funktionalität ausgerichtet und auch die ansonsten angesiedelten Gebäude waren dem Thema Funktionalität unterworfen.
Ich wage hier einmal die Behauptung, dass es in Japan wirklich viele Brücken gibt, denn wo es viele Inseln zu verbinden gilt, müssen auch viele Brücken entstehen. Diese Brücken sind durchaus großartige Leistungen und so ist es durchaus nicht die schlechteste Idee diese architektonischen Kunstwerke zu besuchen.
Erfreulicherweise hatte sich das Wetter von einem extrem verregneten Vortag zur einem durchaus warmen und sonnigen Tag gewandelt. Es gab zwar noch sehr ausgedehnte und dunkle Wolkenfelder, doch der Tag war, was das Wetter betraf, mehr als gut.
Ich muss gestehen, dass ich einen Ausflug nach Erfurt nie wirklich auf meiner Wunschliste hatte. Weiterhin muss ich gestehen, dass ich es jetzt für einen Fehler halte.
Der Ausflug nach Erfurt stellte mich wie immer vor die Frage, mit welchem Transportmittel ich es bewerkstelligen sollte. Mit der Bahn oder einem der Fernbusse. Ein bisschen Recherche ergab, dass ich selbst mit der Bahn zu einem mehr als akzeptablen Preis das Reiseziel erreichen konnte. Ok, ich nahm ein paar Widrigkeiten in kauf was das Umsteigen usw. betraf, doch dies war wirklich zu verschmerzen. Zudem war sogar die Fahrt in der ersten Klasse drin.
Als ich erfuhr, dass ich für ein Woche nach Köln reisen würde, keimte in mir die Frage auf, was man sie an Touristischen Highlights angedeihen lassen können. Ich muss gestehen, dass mir nicht wirklich viele Dinge einfielen.
Natürlich war da der Kölner Dom, vielleicht die Altstadt oder ein Spaziergang am Rhein. Doch damit erschöpften sich meine Phantasien auch schon. Auch die Umfrage im Bekanntenkreis, die im Umfeld von Köln wohnten, brachte nicht viel mehr zu Tage.
So war ich doch einigermaßen gespannt was mein Aufenthalt bringen würde.
Wie schon bei früheren Reiseberichten nehme ich hier mal meinen Eindruck vorweg.
Ich war zwar eine Woche in Köln, doch viel Zeit für Erkundungen blieb mir nicht und auch wenn ich am Ende nur all die Dinge besuchte, die bei meinem ersten Brainstorming zum Thema Köln in den Kopf gekommen war, bin ich weit davon entfernt enttäuscht zu sein. Ich habe meinen Aufenthalt genossen und würde all die Orte erneut gerne besuchen.
Nun aber zu einem Ausflug und ein Wort zu meinem Hotel. Die Übernachtung kostete um 45 Euro incl. Frühstück. Ich hatte deshalb durchaus Sorge was diese Unterkunft anging. Doch was soll ich sagen, es ließ sich wirklich gut in diesem Hotel wohnen, wenngleich das Bad gefühlt größer war als der eigentliche Wohnraum. Auch mit dem Frühstück war persönlich mehr als zufrieden. So lernte ich, dass ein Schnäppchen-preis nicht unbedingt bedeutet, dass des nichts taugt.
Ich hatte sie schon bei meiner Ankunft mit dem Zug entdeckt. Doch waren sie von der Severinsbrücke verdeckt gewesen, was den positiven Eindruck etwas schmälerte. Doch als ich mir das ganze mal aus der Nähe besah, war ich durchaus beeindruckt und es schmerzte mich etwas, dass ich dem Gebiet nicht mehr Zeit widmen konnte und um ein paar schicke Fotos zu machen.
Am gleichen Ort befindet sich auch das Schokoladen-Museum, was wohl ein muss bei einem Köln Besuch darstellt, doch mich zog es mehr ins Senf Museum. Dort deckte ich mich mit reichlich der angebotenen Senfsorten ein. Doch mehr als der Senf selber begeisterten mich die Töpfchen in denen sich der Senf befand und so kaufte ich mehr, als ich hätte vielleicht kaufen sollen.
Mit dem Wetter gab es in der Zeit meines Aufenthaltes ein reges rauf und runter und so hatte ich so manches Mal zu kämpfen meine Fotoausrüstung trocken zu halten.
Trotz dieser Widrigkeiten erkundete ich etwas die Altstadt, den Rhein und natürlich den Dom.
Doch was soll ich mehr sagen, schaut euch die Fotos an und begleitet mich auf diese Weise etwas bei meinen Stadterkundungen.
Bislang schreckte ich vor Ausflügen ins Umland von Berlin mit der Bahn zurück, denn wenn ich mich bezüglich Fahrscheinen einmal mit den Preisen für die Fahrt auseinandersetzte, wurde mir auf Grund der Höhe immer etwas schwindelig. So hatte ich auch nicht wirklich einen Überblick welche Ziele so möglich wären.
Durch einen Zufall fand ich heraus, dass es ohne Probleme möglich war mit dem Zug von Berlin nach Wittenberg zu fahren. Nun war die Idee geboren doch einmal diesen Ort besuchen zu wollen. Doch schreckte mich noch immer der Fahrscheinpreis.
Eigentlich wollte ich schon ein paar Worte zum japanischen Valentinstag schreiben, denn das ist durchaus spannend und so ganz anders als in anderen Ländern, doch irgendwie hatte ich es nicht hinbekommen. So nutze ich die Gelegenheit, das Gegenstück zum Valentinstag, den so genannten „White Day„, um beide Tage und Gebräuche etwas zu beleuchten.
Es war schon eine Überraschung,eine Bonbon-Marke in Japan zu finden, die mit den Deutschen Nationalfarben warb.
Eine kurze Untersuchung ergab, dass in diesen Bonbons Salz aus Deutschland zur Verfeinerung verwendet wurde, um genau zu sein, stammte es aus „Berchtesgaden„.
Diesen Bonbons war etwas mehr Salz hinzugefügt und so hatten sie einen süß-salzigen Geschmack. Ich fand die Idee, gerade für den Japansichen Sommer, in dem ich, dank der extrem hohen Luftfeuchtigkeit, wild schwitzte, ein solches Bonbon essen zu durchaus verlockend.
Ja, auch in Japan werden Brezeln verkauft, doch ob sie für mich als Brezel durchgehen würde, da bin ich mir nicht ganz sicher.
Diese Brezeln erinnerten mich doch etwas zu sehr an eine Art Keks, aber einen wirklich leckeren Keks. Schmecken lassen würde ich es mir immer wieder, doch nicht als Brezel, da bin ich doch mehr dem Original verbunden.
Wir hatten die Geschmacksrichtung Honig Butter, weiße und dunkle Schokolade erstanden.
Die Variante mit Buttergeschmack war wahrlich nicht schlecht, doch wirkte dieses Stück Backwerk sehr mächtig. Am Besten mundete mir die Variante mit dunkler Schokolade, auch wenn ich nicht wirklich der größte Fan von dunkler Schokolade bin und sie die bessere Schokolade sein soll.
Der Titel verrät ja schon, was sich hinter Sakiika verbirgt. Es ist getrockneter Tintenfisch, der nachdem er getrocknet wurde ich kleine verzehrfrertige Portionen aufgeteilt wird.
Es wird gerne mit Alkohol Verzehrt. Dies mag an dem leicht salzigen Geschmack liegen.
Ich finde es lecker und auch wenn es sich exotisch anhört, bedarf es keines besonderen Mutes sich diesen Snack schmecken zu lassen.
Mamegashi sind Bohnen mit einer Reis-Cracker Hülle und sie sind ein wirklicher leckerer Snack.
Man kann diesen Snack auch in Deutschland kaufen, doch es ist mir noch nicht gelungen, etwas gleichwertiges, was den Geschmack angeht, zu erstehen.
Witzig und vielleicht etwas erschreckend mögen die kleinen Fischchen sein, die sich ebenfalls in der Snack Mischung befinden, doch runden dieses Naschwerk wunderbar ab.
Japan – Süßigkeiten / Snacks – Blauschimmel Kaese Schokolade
Wenn man meint, es geht nicht mehr verrückter, findet man etwas neues. In meinem Fall ist es Schokolade mit der Zugabe von Blauschimmelkäse, oder ist es Blauschimmel-Käse mit Schokolade – Ich weiß es nicht!
Ich habe mich mit Respekt an die Verkostung gewagt und ich muss sagen der Blauschimmel- und Käsegeschmack lässt sich direkt erkennen.
Was den Geschmack angeht, so kann ich es gut essen, denn ich mag Käse, ich mag Blauschimmel und auch Schokolade. Ob dieses Produkt eine große Anhängerschaft finden wird oder gar hat, kann ich nicht sagen. Ich würde aber vermuten, dass es das Produkt vielleicht etwas schwer hat.
Ich mag ja wirklich viele der japanischen Süßigkeiten, egal ob traditionell oder modern. Doch habe ich durchaus meine Favoriten und einer meiner absolut bevorzugten Snacks sind „Kaki No Tane„.
Die ursprüngliche Version besteht aus mit Soja-Sauce überzogene Reis-Chips und Erdnüssen und die finde ich schon nicht schlecht. Doch die Variante mit überzogener dunkler Schokolade, ist mit Abstand jener Snack zu dem ich nicht nein sagen kann.
Unseren Ausflug in die Hauptstadt Schottlands, verbanden wir mit der Hoffnung einen schönen Tag mit vielen Eindrücken erleben zu können und wir wurden wirklich nicht enttäuscht.
Der Ausflug nach Edinburgh hatte lediglich den kleinen Nachteil, dass er mit viel Fahrerei verbunden war. Erst mussten wir von Schoenstadt nach Glasgow, um dann von dort mit einem Fernbus nach Edinburgh zu fahren.
Bei Regen verließen wir unsere Unterkunft und nahmen den ersten Bus des Tages (9:00 Uhr) in die nahe Stadt. Erfreulicherweise kam der Bus heute deutlich schneller vorwärts und so erreichten wir den Busbahnhof von Glasgow etwas mehr als 10 Min. früher. Dies führte dazu, dass wir einen früheren Linienbus erwischten und sich so unsere geplante Aufenthaltsdauer in der Hauptstadt verlängern würde. So gesehen begann dieser Ausflug wirklich positiv Schottland (2014) – Edinburgh – Ein Tag in der Hauptstadt weiterlesen