Eigentlich wollte ich schon ein paar Worte zum japanischen Valentinstag schreiben, denn das ist durchaus spannend und so ganz anders als in anderen Ländern, doch irgendwie hatte ich es nicht hinbekommen. So nutze ich die Gelegenheit, das Gegenstück zum Valentinstag, den so genannten „White Day„, um beide Tage und Gebräuche etwas zu beleuchten.
Es war schon eine Überraschung,eine Bonbon-Marke in Japan zu finden, die mit den Deutschen Nationalfarben warb.
Eine kurze Untersuchung ergab, dass in diesen Bonbons Salz aus Deutschland zur Verfeinerung verwendet wurde, um genau zu sein, stammte es aus „Berchtesgaden„.
Diesen Bonbons war etwas mehr Salz hinzugefügt und so hatten sie einen süß-salzigen Geschmack. Ich fand die Idee, gerade für den Japansichen Sommer, in dem ich, dank der extrem hohen Luftfeuchtigkeit, wild schwitzte, ein solches Bonbon essen zu durchaus verlockend.
Ja, auch in Japan werden Brezeln verkauft, doch ob sie für mich als Brezel durchgehen würde, da bin ich mir nicht ganz sicher.
Diese Brezeln erinnerten mich doch etwas zu sehr an eine Art Keks, aber einen wirklich leckeren Keks. Schmecken lassen würde ich es mir immer wieder, doch nicht als Brezel, da bin ich doch mehr dem Original verbunden.
Wir hatten die Geschmacksrichtung Honig Butter, weiße und dunkle Schokolade erstanden.
Die Variante mit Buttergeschmack war wahrlich nicht schlecht, doch wirkte dieses Stück Backwerk sehr mächtig. Am Besten mundete mir die Variante mit dunkler Schokolade, auch wenn ich nicht wirklich der größte Fan von dunkler Schokolade bin und sie die bessere Schokolade sein soll.
Der Titel verrät ja schon, was sich hinter Sakiika verbirgt. Es ist getrockneter Tintenfisch, der nachdem er getrocknet wurde ich kleine verzehrfrertige Portionen aufgeteilt wird.
Es wird gerne mit Alkohol Verzehrt. Dies mag an dem leicht salzigen Geschmack liegen.
Ich finde es lecker und auch wenn es sich exotisch anhört, bedarf es keines besonderen Mutes sich diesen Snack schmecken zu lassen.
Mamegashi sind Bohnen mit einer Reis-Cracker Hülle und sie sind ein wirklicher leckerer Snack.
Man kann diesen Snack auch in Deutschland kaufen, doch es ist mir noch nicht gelungen, etwas gleichwertiges, was den Geschmack angeht, zu erstehen.
Witzig und vielleicht etwas erschreckend mögen die kleinen Fischchen sein, die sich ebenfalls in der Snack Mischung befinden, doch runden dieses Naschwerk wunderbar ab.
Japan – Süßigkeiten / Snacks – Blauschimmel Kaese Schokolade
Wenn man meint, es geht nicht mehr verrückter, findet man etwas neues. In meinem Fall ist es Schokolade mit der Zugabe von Blauschimmelkäse, oder ist es Blauschimmel-Käse mit Schokolade – Ich weiß es nicht!
Ich habe mich mit Respekt an die Verkostung gewagt und ich muss sagen der Blauschimmel- und Käsegeschmack lässt sich direkt erkennen.
Was den Geschmack angeht, so kann ich es gut essen, denn ich mag Käse, ich mag Blauschimmel und auch Schokolade. Ob dieses Produkt eine große Anhängerschaft finden wird oder gar hat, kann ich nicht sagen. Ich würde aber vermuten, dass es das Produkt vielleicht etwas schwer hat.
Ich mag ja wirklich viele der japanischen Süßigkeiten, egal ob traditionell oder modern. Doch habe ich durchaus meine Favoriten und einer meiner absolut bevorzugten Snacks sind „Kaki No Tane„.
Die ursprüngliche Version besteht aus mit Soja-Sauce überzogene Reis-Chips und Erdnüssen und die finde ich schon nicht schlecht. Doch die Variante mit überzogener dunkler Schokolade, ist mit Abstand jener Snack zu dem ich nicht nein sagen kann.
Calpis, über dieses Getränk stolperte ich eher zufällig. Mir war nach einem Softdrink und nach dem üblichen Einerlei stand mir nicht der Sinn. So empfahl man mir einmal Calpis zu probieren und siehe da, es schmeckte mir ausgesprochen gut und ich war gleich ein großer Fan dieses Getränkes.
Ich lernte später, dass Calpis ein auf Milchbasis produziertes Getränk ist. Ich lass, dass es geschmacklich wohl in Wasser aufgelöstem Jogurt nahe käme. Ich selber empfand das nicht so, dies mag an der süßlichen Ausprägung des Getränkes liegen, doch war es mich ohnedies egal, mir schmeckte es einfach.
Weiterhin erfuhr ich, dass es sich bei Calpis um ein Kunstwort handelte, welches sich aus den beiden Worten „Calsium“ und „Sarpis“ zusammensetzt. Wobei Sarpis eine der buddhistischen Geschmacksrichtungen für Milchprodukte ist.
Im Ausland kann es vor kommen, dass man Calpis unter einer anderen Bezeichnung entdeckt, nämlich unter dem Namen Calpico. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die Japanische Bezeichnung evtl. negative Assoziationen hervorruft.
Calpis existiert in allerlei Geschmacksrichtungen, doch ich selber mag die Basisversion mit Kohlensäure durchsetzte Variante am meisten.
Japan – trinken – Calpis
Zurück in der Heimat, war ich etwas traurig, dass etwas, was mir so gut mundete, für ich in so weite Ferne gerückt war und ich warten musste, bis es wieder nach Japan gehen würde. Um so erfreuter war ich, als ich Calpis (als Konzentrat) im örtlichen Supermarkt entdeckte. Ok, der Preis war schmerzhaft, doch die Freude überwog den Schmerz an der Kasse.
Nun sind sie fertig, die Panoramen, die ich in Kobe und Shirakawa-go gemacht hatte. Es sind nicht so viele, wie ich mir vor Antritt der Reise vorgestellt hatte, doch oft durfte ich kein Stativ verwenden oder ich war einfach zu faul gewesen die ganze Ausrüstung mitzuschleppen. Ich hoffe trotzdem, dass Ihr an den entstandenen Bildern etwas Freude habt.
2 Monate Urlaub, wenn man solch einen Urlaub antritt, scheint es ein langer, sehr langer Ausflug zu sein, doch dann verrinnt die Zeit so schnell und schließlich staunte ich, dass die Zeit dieses Urlaubs schon wieder vorüber war.
Die Zeit war dieses Mal so angenehm, dass ich auch nicht ernsthaft das Gefühl hatte etwas vermisst zu haben – ok, Pizza mit Käse vielleicht – doch ansonsten gab es viel Erlebtes und viel leckeres Essen. Also war ich ehrlich gesagt schon etwas wehmütig, als die Rückreise angetreten wurde. Es kam noch hinzu, dass es eine beschwerliche Reise wurde. Warum? Unser Berg an Gepäck war gewaltig und wenn ich hier die Zahl niederschreibe, wird evtl. der ein oder andere es kaum glauben können. Eri und ich schleppten zusammen rund 90 Kg Gepäck gen Flughafen und das war anstrengend.
Es ist der Tag der Abreise und dieser steht ganz im Zeichen des Packens für den Heimflug. Alle Kochutensilien sind schon wieder ihren Besitzern zurückgegeben worden, oder weggeworfen. Also an Kochen war nicht mehr zu denken. Das machte auch nicht wirklich etwas, denn ich wünschte mir einen Besuch im Kuru Kuru Sushi (Karussell Sushi), um noch einmal ein ordentliches Sushi zum Essen zu bekommen, denn ich muss ganz ehrlich gestehen in Berlin hatte ich bislang noch keinen Laden gefunden der mich nachhaltig begeisterte – Leider.
Eri machte eines dieser Karussell Sushi Restaurants aus und dieses war so einfach zu erreichen, dass, hätten ich es eher gewusst, sicherlich öfters dort aufgeschlagen wäre.
Gerade aus Hiroshima zurück, hatte ich den Wunsch geäußert nochmals einen Ausflug nach Nara zu unternehmen. Dies würde dann auch der letzte Ausflug während dieses Urlaubes sein, denn danach hatten wir uns intensiv um das Packen unserer Koffer und dem Aufräumen unserer Unterkunft in Kobe zu kümmern.
Doch für diesen Tag wollten wir nicht an die Abreise denken, sondern uns ganz auf den Besuch von Nara einlassen. Insgeheim hofften wir in einer Mochi Manufaktur zu erleben wie mit purer Muskelkraft diese zähe, für Japaner extrem schmackhafte Speise hergestellt wird.
Heute stand ein besonderer Ausflug auf dem Programm, nämlich der Besuch jenes Ortes an dem die erste Atom-Bombe eingesetzt wurde. Ich muss gestehen, ich hatte etwas Respekt vor diesem Besuch, denn bislang war dieser Ort und die Vorstellung, dass hier die erste Atombombe nieder ging nur abstrakt, doch heute würde ich vielleicht eine konkrete Vorstellung bekommen was dieser Einsatz bedeutet hat.
In Hiroshima stand uns zum Transport die Straßenbahn zur Verfügung. Die Fahrzeuge reichten von romantisch alt zu super modern. Wir erwischten eine der alten und das fand ich gut. Die Zahlungsmodalitäten funktionierten ebenso wie im Bus. Man bestieg die Bahn, setzte sich, brachte die Fahrt hinter sich und bezahlte beim Aussteigen beim Fahrer. Was das ganze etwas vereinfachte war die Tatsache, dass es nur einen Preis gab und das waren 150 Yen (ca. 1,20 Euro).
Für diesen Tag hatten wir uns den Besuch einer kleinen Insel vorgenommen. Wir wollten Miyajima, die “Schrein-Insel” besuchen. Der Name war damit auch Programm, denn wir würden divers Schreine besuchen.
Besonders bekannt ist die Insel für sein großes, rotes, im Meer stehenden Tori und es war auch jene Sehenswürdigkeit, die in mir den Wunsch eines Besuches von Miyajima ausgelöst hatte.
Der heutige Tag war der Beginn einer dreitägigen Reise weiter in den Süden des Landes nach Hiroshima. Eine rechte Vorstellung was mich dort erwarten würde hatte ich nicht und so beseelte mich eine unbestimmte Freudige Erwartung.
Als Transportmittel nutzten wir den Shinkansen und darauf freute ich mich ebenfalls schon sehr. Wir hatten uns bislang um die Nutzung dieses Verkehrsmittels gedrückt, denn die Kosten für einen Fahrschein waren schon erdrückend. Doch dieses Mal hatte Eri eine grandiose Kombination aus Fahrschein und Hotel ausgegraben und so war es verlockend diesen Hochgeschwindigkeitszug zu verwenden.
Müssen die Halterungen für Absperrungen immer nur funktionell, langweilig und einfach praktisch aussehen. Japan zeigt, dass das nicht so eine muss.
Ich weiß, die Bilder schon ab und an in div. Artikeln aufgetaucht sind, doch ich dachte mir, es ist nicht schlecht eine kleine Kollektion zusammenzustellen. Vor allem entdecke ich immer wieder neue Varianten und ich bin gespannt was ich in Zukunft noch so entdecken werde.
Der Ausflug ins Onsen von Yunogou war ein typisch japansicher Ausflug in ein Onsen. d.h. man hält sich die ganze Zeit im Hotel mit Onsen auf und lässt sich verwöhnen.
Vor dem Verwöhnen stand jedoch die Anreise. Wir fuhren mit Regionalbahnen und obwohl wir außerhalb der Rush-Hour unterwegs waren, waren die div. Züge immer voll. Dies lag jedoch nicht zuletzt an der Tatsache, dass der Bahnbetreiber die Zuggröße den “Bedürfnissen” anpasste und durchaus während der Fahrgast ruhigen Zeit mit kurzen Zügen unterwebs war. Japan (2013/14) – Yunogou Onsen weiterlesen