Bis zu diesem Urlaub wusste ich nicht, dass es so etwas wie Ansyoku (Rote Bohnen Paste Brot) gibt. Ich war sofort neugierig wie es schmeckt und besuchte das bekannteste und wohl einzige Geschäft in Kobe, die dieses Brot anbot. Erfreulicherweise befand es sich ganz in der Nähe zu unserem Wohnhaus.
Es gibt im Gebiet Osaka / Nara einen Tempel und Berg, den ich vor rund 25 Jahren einmal besucht hatte. Ich hatte damals ein paar Fotos gemacht und jedes Mal, wenn ich sie mir heute ansah, versuchte ich mich zu erinnern, um welchen Ort es sich dabei handelte. Aber es bedurfte eines Zufalls, dass dieser Name wieder in mein Gedächtnis zurückkehrte.
Ich verfolgte auf YouTube den Kanal von NinhonGo, einem Deutschen, der nach Osaka ausgewandert war und seit dieser Zeit allerlei spannende Informationen über Japan und den Bereich Osaka veröffentlicht. In einem dieser Berichte machte er einen Spaziergang zu jenem Ort, den ich so lange gesucht hatte und so erfuhr ich, dass es sich um den Berg Shigisan und die dortigen Tempel handelte.
Der Kakurinji Tempel war das Hauptziel bei meinem Besuch von Kakogawa, doch bis ich ihn erreichte, hatte ich schon etliche kleine und größere Schreine und Tempel besucht. Die Zeit, die ich dafür aufgewendet hatte, fehlte mir am Ende, denn die Anlage war so überwältigend interessant, dass ich dort mal wieder viel mehr Zeit hätte verbringen können, als mir schließlich zur Verfügung stand.
Bei Amazake handelt es sich um ein traditionelles Japanisches Getränkt, welches aus fermentiertem Reis hergestellt wird. Es existiert eine alkoholfreie und eine leicht alkoholische Variante. Es sieht ein wenig aus wie Reismilch, die man auch in Deutschland im Supermarkt erwerben kann.
Wann der Kitazaikemura Uchidasai Schrein erbaut wurde, ist nicht genau bekannt. Er existierte aber schon in der zweiten Hälfte der Edo Periode (1603 bis 1868). Die Torii die dem Schrein dazugehörige waren verwittert und mussten entfernt werden.
Von den kleinen Schreinen, an denen ich auf meinem Weg zum Totasan Kakurinji Tempel vorüberkam, war der Inui Schrein der kleinste und war auch der, mit der größten Herausforderung ihn einigermaßen fotografieren zu können.
Der Kitazaike Hatsuheninaka Schrein war zwischen Wohnhäusern der Siedlung eingebettet. Hinter dem Schrein gab es eine kleine Ackerfläche und so ließ sich die Widmung des Schreins dem Gott für Landwirtschaft auch heute noch nachvollziehen.
Den Zugang zum Marukoshi Schrein zu finden, war ein bisschen knifflig, denn man musste einem kleinen Pfad der zwischen Wohnhäusern entlang ging folgen.
Der Schrein war ganz hübsch anzusehen. Wegen der Enge des Grundstückes musste ich mich arg anstrengen meine Fotos zu machen. Besonders als ich versuchte alle Torii in einem Bild aufzunehmen, musste ich meine Kamera an die Mauer des angrenzenden Gebäudes pressen. Doch auch so schnitt ich das erste Troii etwas an.
Ich staunte nicht schlecht als ich den Awazutenman Schrein erreichte und sah, welch geschäftiges Treiben dort herrschte. Noch mehr verwunderte es mich, welche Mengen an Dingen die Menschen in Tüten aus den Schrein trugen. Doch dieses Mysterium klärte sich im Verlaufe meines Besuchs.
Mein ursprüngliches Ziel bei meinem Ausflug nach Kagogawa war der Kakurin-ji Tempel. Als ich jedoch meinen Weg vom Bahnhof zum Tempel plante, sah ich, dass es viele Tempel und Schreine auf meinem Weg gab und so entschied ich mich sie alle mal zu besuchen. Dass es sich zum Großteil um ganz kleine Anlagen handelte, hatte ich dabei nicht realisiert. Eine der noch etwas größeren Anlagen und mein erstes Ziel war der Jotokuji Tempel.
Der Kasuga Schrein ist eine kleine Anlage, hat aber eine lange Geschichte, die damit ihren Anfang fand, als ein berühmter Reisender an diesem Ort von einer schweren Krankheit genoss, während alle vorherigen Genesungsversuche gescheitert waren.
Bei diesem Besuch in Osaka, besuchte mein Guide und ich die Karahori Einkaufsstraße. Eine Straße mit einer langen Geschichte, die schon ihre Blütezeit in der Meiji Zeit (25. Januar 1868 – 30. Juli 1912) erlebte. Auch die Kriegszeiten des Zweiten Weltkrieges überstand sie recht unbeschadet, besonders ein Großfeuer, welches bei einem der Angriffe auf die Stadt ausgelöst wurde, stoppte kurz vor der Straße.
Das Wetter an diesem Tag war wirklich nicht auf meiner Seite. Ich war schon froh, wenn es mal nicht regnete. Aufgrund dieser widrigen Wetterverhältnisse war es auch nicht so einfach, den Shitennoji Tempel in vollem Umfang und angemessen zu genießen. Hinzu kam, dass der Tempel, wie viele Tempel, Schreine und öffentliche Sehenswürdigkeiten, früh ihre Tore für Besucher schlossen und mir dadurch nur wenig Zeit blieb, einen Eindruck zu erhaschen. Japan (2019) – Osaka – Shitennoji Tempel weiterlesen
Osaka nennt man auch die Küche Japans. Hier gibt es so viel zum Essen zu entdecken, dass man meint, man kann niemals alles probieren. Eine der Spezialitäten sind Tako-yaki.
Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass ich einen Schrein zweimal während eines Urlaubes besuche. Doch bei meinem ersten Besuch des Tenman-gū Schrein, regnete es ohne Unterlass und wegen der Aufbauten zum Neujahr, war nicht wirklich viel von ihm zu sehen. Ich war mir aber schnell sicher, dass dieser Schrein so sehenswert ist, dass ein weiterer Besuch notwendig sein würde.
Es war eine spontane Entscheidung den Yusuhara Hachiman-gu Schrein. Er liegt herrlich versteckt in einem Wald in den Bergen bei Oita. Dadurch ist es ein wenig bekannter Schrein bei Besuchern in dieser Region und dies, obwohl ein durchaus bedeutender Schrein ist, denn nach den Inari Schreinen sind die Hachiman mit 40.000 sehr stark vertreten.
So unscheinbar das Umitamago Aquarium von außen aussieht, so spektakulär ist es von innen. Die großen Becken sind nicht nur von innen als auch vom außen mit viel Liebe gestaltet worden. In einem Artikel las ich, dass das Aquarium an ein modernes Kunstmuseum erinnere und diese Aussage kann ich wirklich mittragen.
Ein wunderbarer Schrein in Beppu ist der Hachiman Asami Schrein. Er wurde im Jahre 1196 gegründet. Im Laufe der Zeit wurde er etliche Male Opfer von Naturgewalten, den Beppu und die Insel Honshu sind der Vulkanische aktivste Teil Japans.
Der Beppu Stadtpark befindet sich im Herzen der Stadt und ist ein Ort der Entspannung für die einheimische Bevölkerung. In ihm findet man eine Vielzahl an Bäumen aber auch Blumenfeldern und er bietet u er das ganze Jahr dem Besucher etwas.