Japan (2011) – Kyoto – 01-03 – Die Schönheiten der Stadt

20110403_085951-IMG_1820_ji Es stand eine, nach japanischen Verhältnissen, lange Reise an. Ganze 3 Tage wollten wir Kyoto erkunden. Nun waren wir zwar schon im Vergangen Jahr dort und es mag Stimmen geben, die sagen “Warum schon wieder”, doch Kyoto hat so viel zu bieten, dass selbst 100 Besuche nicht reichen würden alles zu erkunden. Vielleicht im super Schnelldurchgang ist es möglich einen tieferen Einblick zu gewinnen, doch ernsthaft ist all die Herrlichkeit nur mit viel Zeit zu erleben und genießen.

Im Gegensatz zum letzten Besuch wählten wir für die Anreise nach Kyoto diesmal nicht den Shinkansen, sondern einen ganz normalen Zug. Mit dem waren wir zwar etwa 60 Minuten unterwegs, gegenüber 15-20 Min. mit dem Shinkansen. Doch kostete es uns nur etwa 10 Euro, was deutlich billiger war, als die Fahrt mit dem Schnellzug. Die mit etwas 35 Euro zu buche geschlagen hätte.

20110403_050221-IMG_1581_ji Doch hatte dafür der lokale Zug so seine Tücken und das waren die zu transportierenden Menschenmengen. Gerade auf der Strecke Kobe, Osaka, Kyoto pendeln sehr viele Leute und so ist es selbst außerhalb der Rushhour durchaus eine Kunst, einen Sitzplatz zu erhaschen. Wir konnten uns Anfangs nur einen Notsitz sichern, was schon nicht schlecht war. In Osaka nutzten wir das frei werdenden etlicher Sitzplätze und kamen so zu einer bequemeren Art des weiter Reisens.

In Kyoto angekommen, standen wir vor dem Problem, wie erreichen wir das Hotel. Doch dank SmartPhone, Google Street Map, GPS und somit der Anzeige des Standortes in einem Stadtplan, des zurückzulegenden Weges und die aktuelle Position, müsste es doch zu schaffen sein. Insbesondere da das Hotel nur 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt liegen sollte.

Tja “müsste”. So toll das mit der Technik ist, doch ob es denn letztlich Klappt ist dann die Frage. Nun gut, zu Beginn liefen wir in die falsche Richtung und es dauerte auch etwas, bis wir unseren Fehler bemerkten.

20110403_053702-IMG_1620_ji Danach lotste uns das Gerät durch die diversen Straßen – natürlich waren diese ohne Straßennamen – bis hin zu einem Tempel, bei dem sich das Hotel befinden sollte. Wie wir hinterher wussten, waren wir mit dieser Position Gold richtig gewesen und hätten gleich das Hotel erobern können. Doch war laut Karte des SmartPhones das Ziel noch nicht erreicht. Also irrten wir etwas herum, da die Straßenführung nicht ganz klar war.  Diesem Umstand war es letztlich zu verdanken, dass wir zu einem Flohmarkt Besuch kamen. Diese Möglichkeit nutzten wir ausgiebig aus.

Schließlich war die Zielkoordinate erreicht, doch weit und breit war ein Hotel zu sehen. Wir irrten noch etwas herum, riefen dann jedoch lieber im Hotel an und wurden vom Personal eingefangen.

Wie sich herausstellte, waren wir hinter de Hotel gelandet und erst durch einige verwinkelte Ecken und Wege erreichten wir schließlich das eigentliche Gebäude.

20110404_123823-IMG_2752_ji Für diesen Besuch hatten wir uns für ein traditionell eingerichtetes Hotel entschieden. Das hieß auf dem Boden auf Tatami Matten schlafen und sitzen. So romantisch das ist und so sehr japanisch es anmutet. Für mich war es  nicht einfach und für die Nacht stapelten wir gleich 3 Matratzen, so dass ich einigermaßen schlafen konnte.

Nach dem wir uns eingerichtet hatten, stand unserem ersten Ausflug nichts mehr im Wege. Für den heutigen Tag hatten wir uns für den Kiyomizu Tempel entschieden. Einem der meist Besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Fahrt mit dem Bus verlief wirklich gut. Wenngleich das Fahren mit diesem Beförderungsmittel immer mehr an Begeisterung bei mir hier in Japan einbüßt, denn irgendwie sind meiner Ansicht nach die Busse nicht so toll designend.

Zum einen ragen die Räder wie gewaltige Hügel in den Fahrgastraum und machen das Sitzen wenig komfortabel. Doch am unangenehmsten ist für mich die Tatsache, dass die Busse schnell sehr voll sind und der Gang dementsprechend voll gepackt mit Menschen ist. Sich beim Aussteigen durch diese Menschen zu quetschen gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben. Insbesondere ich doch etwas mehr Raum brauche als der normale Europäer, geschweige denn Japaner. Doch auf dieser Fahrt blieb mir all das erspart.

20110403_084029-IMG_1777_ji Dafür steckten wir gleich nach dem Aussteigen in einem Pulk von Menschen, die alle in Richtung Tempel unterwegs waren. Ich denke die Fotos geben einen kleinen Einblick, wie man vorwärts geschwemmt wurde.

Wir bogen kurz vor dem Zugang in die Anlage in eine etwas weniger belebte Straße ab und so war der Anstieg den Berg hinauf zum Tempel deutlich angenehmer.

Begrüßt wurden wird durch ein herrlich leuchtendes rotes Tor. Dazu die anfangende Kirschblüte. Es vermittelte  genau das Bild welches ich von Japan habe. Es war nur schön und die Sonne, die uns seit den Mittagsstunden begleitete, steuerte ihres dazu bei.

Ich denke und hoffe die Bilder vermitteln einen Eindruck von der Anlage und dem gesehenen.

Die Sehenswürdigkeiten schließen hier in Kyoto, vielleicht in ganz Japan, durchaus früh. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass es ab 18 Uhr ohnehin zumeist mal schneller, mal langsamer dunkel wird. Man kann wirklich froh sein, wenn die Anlagen bis 18 Uhr offen sind, was hier der Fall war.

Wir nutzten die Zeit dann auch wirklich gut aus, was jedoch zur Folge hatte, dass wir den Berg wieder mit reichlich Volk verließen.

20110403_103121-IMG_2098_jiDer Anstieg zum Tempel, dies hatte ich vergessen zu erwähnen, war durchaus als steil zu bezeichnen. Um so mehr staunte ich, als ich auf dem Weg nach unten eine Rikscha zu sehen bekam. In dem sich zwei Fahrgäste befanden und die schließlich von nur einem “Männchen” den Berg nach oben gezogen wurde und das wahrlich zügig. Ich war beeindruckt.

Unsere Rikscha war der Kyotoer Linienbus. Wir gesellten uns an der Bushaltestelle zu den Wartenden. Als der erste Bus die Haltestelle erreichte, war er mehr als voll und so verzichtete ich einvernehmlich mit Eri auf den Zustieg. Was andere Fahrtgäste nicht davon abhielt sich dazu zu quetschen. Wir ließen noch weitere 3 Busse an uns vorüber fahren, doch die Situation besserte sich nicht wirklich. Es wurde eher schlimmer.

Mittlerweile war ein Mitarbeiter der Busbetriebe aufgetaucht und versuchte die Menschen etwas zu organisierten und die aufkeimenden aggressiven Stimmungen zu kanalisieren. Eine der Maßnahmen bestand darin andere Buslinien anzupreisen und zu Vermitteln, dass sie zwar nicht zum gewünschten Ziel führen, man jedoch nur einen kurzen Fußweg hätte, um zum Ziel zu gelangen. Dieses Angebot nahmen wir schließlich an und so stiegen wir in einen fast leeren Bus und konnten wirklich bequem in Richtung unseres Zieles fahren.

Das letzte Stück Weges vom Kyotoer Hauptbahnhof mussten wir wieder laufen, doch nach der Erfahrung vom Vormittag wussten wir wo das Hotel sein müsste.

20110403_142047-IMG_2158_ji So schafften wir es wirklich bis in die Nähe des Hotels, fanden jedoch nur den Zugang zum Tempel. Hier mussten wir Hilfe bei der Zugangskontrolleuren zum Tempel erbitten, um den Weg ins Hotel zu finden. Wie sie herausstellte war dieser genau neben dem Tor des Tempels, doch da er vollständig verschlossen war, konnten wir wirklich nicht gleich darauf kommen, dass dort der Zugang war.

Vom Hotelzimmer aus hatten wir einen genialen Blick auf die Tempel Anlage. Erfreulicherweise war diese illuminiert und hatte dieses Zimmer wahrlich einen herrlichen Mehrwert.

Vor der Nacht auf dem Boden, trotz 3 Matratzen hatte ich etwas Angst und ich war gespannt was mein Rücken sagen würde.

 

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Japan (2011) – In der Sushi Bar

20110407_133217-P4070487_ji Endlich haben wir es nach langer Zeit geschafft in einer Sushi Bar vorbei zu schauen. Ach, was hatte ich mich darauf gefreut. Dieses Mal besuchten wir nicht unser Standard-Lokal, sondern jenes, bei dem wir im vergangenen Jahr wegen zu langen Wartens wieder verlassen hatten.

Auch dieses Mal wurde uns eine Wartezeit von etwa 30 Minuten angekündigt, doch etliche entnervt vor uns, verhalfen zu einer extrem kurzen Zeit des Wartens. Ich würde vermuten, dass wir nach nur 15 Minuten unseren Platz im Restaurant einnehmen durften.

Erst einmal bestaunte ich die Auslage. Ok, ich gebe zu, zum Zeitpunkt des Videos war sie Überschaubar …

 

 

Ich wunderte mich, wie bei individuellen Bestellungen die Lieferung erfolgte …

 

Wenn der Inhalt von 5 Tellerchen verputzt war, konnte man sich auf ein Gewinnspiel freuen. Leider haben wir verloren.

 

Doch nach dem dritten Versuch der Teilnahme am Gewinnspiel, gewannen wird einen sagenhaften Anstecker mit einer Abbildung einer bekannten Manga Figur.

Japan (2011) – Kobe – Zeit der Kirschblüte

20110407_114914-IMG_3221_ji Spät ist sie in diesem Jahr, die Kirschblüte.

Voller Sehnsucht wird sie von den Japanern erwartet. Die wenigen Blüten die sich bislang zeigten, wurden von Menschmengen belagert, bestaunt, fotografiert und freudig verehrt.

Kann ich das verstehen? Es fällt etwas schwer diese Begeisterung und fast überschwängliche Begeisterung nachzuvollziehen. Doch eines kann ich trotzdem sagen, es sieht gigantisch aus, wenn die Bäume ihre Blüten zeigen und alles in pink, weiß und anderen Farben strahlt. Irgendwann beginnt man die Begeisterung der Japaner zu teilen und das Ereignis zu genießen.

20110407_120502-IMG_3277_ji Mit meinen Augen sehe ich natürlich nur Bäume mit herrlicher Blütenpracht, doch für die Japaner ist es mehr. Es ist ein japanisches Kulturgut und beschreibt so vieles in der Japanischen Kultur. So ist es der Beginn des Frühlings, oder ein Symbol der Verfänglichkeit von Schönheit und vieles mehr.

Wer etwas mehr dazu wissen möchte sollte die folgenden Artikel lesen

 

Auf jeden Fall nicht wundern, wenn sich in den div. Artikeln natürlich auch haufenweise Bilder von der Kirschblüte zu sehen gibt. Den Anfang mache ich mit meinem Besuch im Oji Zoo, in dem die Kirschblüte mit einer herrlichen Illumination gefeiert wird.

Eri und ich stürzten uns in das Getümmel und genossen die Pracht der tausendfach leuchtenden Blüten.

 

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Japan (2011) – Kobe – Ein Tag im Oji Zoo

20110331_083949-IMG_1095_ji Wenn der Zoo schon um die Ecke liegt, so ist es wohl eine Selbstverständlichkeit dort einmal vorbei zu schauen. Trotzdem schob ich diesen Aufenthalt etwas vor mir her, denn ich hatte erfahren, dass zur Zeit eine Art Ferien sind und somit der Zoo sehr voll sein würde. Was das bedeutete, mochte ich mir aber nicht wirklich vorzustellen.

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Japan (2011) – Ich muss alleine Bahn fahren

Ich gebe es zu, der Aspekt alleine Bahn zu fahren schreckt mich wirklich hier in Japan. Nun ist dies auch schon mein 4ter Besuch in diesem Land und bislang konnte ich mich erfolgreich darum drücken mich allein diesem Fortbewegungsmittel anzuvertrauen. Doch jetzt kam es kein Möglichkeit mehr mich darum herum zu kommen. Eri war schon vorgefahren und weil wir ein Treffen an ihrem Zielort hatten, hieß es irgendwie dort hin zu gelangen.

Zum Glück erfuhr ich schon tags zuvor ein ausführliches Briefing was die Nutzung angeht. Es begann mit der Einweisung am Kartenautomaten.

Wollte man eine Fahrkarte erstehen, so muss man erst die obere Anzeigetafel studieren, um herauszufinden welchen Betrag man für die angepeilte Strecke entrichten muss. Danach steckt man sein Geld in den Automaten, wählt die Anzahl der Personen, dann den gewünschten Betrag und schon bekommt man sein Ticket. Wollte man hin und wieder zurück fahren, muss noch etwas mehr gedrückt werden (Rundfahrt). Das gleiche gilt wenn man für mehr als eine Person Fahrkarten kaufen wollte.

Hat man den Einkauf erfolgreich erledigt, stellt bei der Fahrt jedoch fest, dass man ggf. weiter fahren möchte, muss man an der Zielhaltestelle wieder einem Automaten anvertrauen. Dort steckt man sein Ticket in den Automaten und bekommt gesagt wie viel noch zu entrichten ist und zahlt den Betrag auf das Ticket ein. Allerdings umgekehrt, sollte man kürzer fahren, funktioniert das nicht. Hier hat man wohl einfach nur Pech gehabt und kann das Geld abschreiben.

Ist man nun mit der Fahrkarte ausgerüstet, geht es in Richtung Bahn und dort durch den Karten-Entwertungs-Automaten. Natürlich muss man erst den Durchgang finden der nutzbar ist. Mal gibt es einen Ticketschlitz, mal nicht und auch ändert sich wohl je nach Betrieb wie viele Durchgänge benötigt werden. Ganz alleine wird man hier nicht gelassen, denn zumindest an den größeren Haltestellen gibt es immer Personal, das doch recht schnell hilfreich zur Seite steht. Mal von möglichen Sprachproblem abgesehen.

20110402_095951-IMG_1546_ji Steckt man schließlich seine Karte in den entsprechenden Schlitz zur Entwertung, wird einem der Schein förmlich aus den Fingern gerissen. Das Teil hingegen festzuhalten … hmmm …. ich denke diesen Kampf würde man wohl verlieren.

Jetzt muss nur noch der Bahnsteig gefunden werden. Ist die Anzeige auch in Romanisch, sollte jeder U-Bahn gewöhnte Nutzer in der Lage sein seinen Bahnsteig zu finden.

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Am Bahnsteig heißt es dann sich einzureihen und Schlangen bilden und zwar an den dafür eingezeichneten Punkten. Nun braucht man eigentlich nur noch einzusteigen wenn die Bahn eingelaufen ist und hoffen, dass man in der Lage ist, den Ort zu identifizieren an dem man gedenkt aussteigen. In meinem Fall war es die Endstation und so schaffte ich es. Andernfalls hätte ich für mich nicht garantieren können korrekt aus zusteigen.

Ups … einen Fallstrick hätte ich fast vergessen. Nicht in Bahnen mit rosa Aufkleber einsteigen. Das sind Wagons die nur für Frauen vorgesehen sind. Männer sind verboten.

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Fragt man sich warum es solche Züge gibt. Einfach! Züge sind schnell sehr voll. Also wird ordentlich gedrängelt und etliche Männer können ihre Finger nicht bei sich behalten und fingern an Frauen herum. Um dem entgehen zu können, gibt es diese Züge.

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So sieht es dann aus, wenn man seinen Punkt finden soll, an dem die Schlange zum Einsteigen gebildet wird 🙂 (es get noch komplizierter – kein Problem) ..

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Japan (2011) Kobe – Wo wohne ich überhaupt?

20110329_095904-IMG_0828_ji Schon im letzten Jahr konnte ich via StreetView einen Einblick geben, wo und wie ich wohne :-). Also auch in diesem Jahr der passende Link und viel Spaß beim Erkunden der Umgebung :-)) ..

Im übrigen wohne ich genau zwischen einem großen Krankenhaus und dem Zoo von Kobe :-). Na, wenn das nicht Möglichkeiten sind das Leben sicher und angenehm zu gestalten. Im übrigen Tsunami sicher wohne ich auch, denn man darf ganz schön krackseln (klettern), bis man vom Meer bis zur Wohnung gelangt. Ich gebe zu Berg runter habe ich es schon geschafft. Nur mit dem wieder rauf ist es so eine Sache :-))

Für StreetView hier klicken

Japan (2011) – Hinweisschilder II

Ich kann nicht wiedersehen. Auch in diesem Jahr werde ich eine kleine Sammlung an japanischen Hinweisschildern präsentieren. Ich finde sie einfach zu putzig.

So wird dieser Artikel immer wieder ein Update erfahren. Auf diese Weise wird sicherlich im Laufe meines Aufenthaltes erneut eine hübsche Sammlung an Schildern zusammenkommen.

Erklären werde ich sie nicht, doch freue ich mich über jegliche Spekulation in Form eines Kommentars 🙂 und vielleicht ergibt sich die Lösung auf diesem Wege.

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Japan (2011) – Die Anreise & Irgendwie ein Leidensweg

Eigentlich mag ich mich nicht beschweren, denn auf jeden Fall bin ich selber schuld, dass dieser Flug in gewisser Weise eine Anreise des Leidens wurde.

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Ich erreichte alle Flüge ohne Probleme, auch das Umsteigen war ein reibungsloser Akt, die Sicherheitsteams nahmen mich nicht über Gebühr unter die Lupe und dennoch litt ich :-)) … Ich passte nie in die Sitze. Ok, ich sehe so manchen grinsen, doch sei zu meiner Entschuldigung gesagt, dass selbst die schmalen Japaner teilweise nicht sehr begeistert waren, was an Platz angeboten wurde.

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Auf dem Flug von Berlin nach Doha waren es die wirklich schmalen und sehr sparsame Beinfreiheit, die den Flug schmerzhaft machten. Von Doha nach Kobe hingegen waren es die Armlehnen.

Wieso Armlehnen. Oh, ich hatte den Luxus auf beiden Flugstecken eine ganze Reihe für mich alleine zu haben. Doch was nützt es, wenn man die Armlehnen überhaupt nicht oder nur wenig hinauf klappen kann. Das war dann auch für die Japaner etwas nervend. So versuchte jemand in einer andren Reihe verzweifelt etwa 20 min. die Lehnen dazu sich nach oben zu bewegen. Doch das war hoffnungslos.

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Ich hatte jegliche Versuche schon frühzeitig aufgegeben, fühlte mich aber dafür deutlich länger wie ein Hähnchen aufgespießt.

Um bei dem Bild mit dem Hähnchen zu bleiben, so muss ich gestehen, wurde es nicht gut gefüttert 🙂 . Es waren dabei weniger die Mengen als der Umstand, dass die Menüs geschmacklich deutlich ausbaufähig sind und ich nicht wirklich zu den Menschen gehöre die gleich herum jammern. Vielleicht lag der positive Eindruck des Essens auch daran, dass ich in der letzten Reihe auf beiden Flügen saß und immer als letzer mein Essen bekam. Das war zwar egal, doch war das Essen einfach mittlerweile kalt 🙂

Um alle an meinem Gaumengenüssen teilhaben zu lassen, hatte ich es mir diesmal nicht nehmen lassen und machte von allen Speisungen Fotos. Viel Spaß beim Anschauen. Ich musste es essen.

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Das beste Essen bildete das zu letzt abgebildete und dabei handelte es sich um das japanische Frühstück. Ich war froh mich dafür entschieden hatte und nicht das westliche gewählt

Erfreulicher weise ist auch der längste Flug einmal vorüber und ich kam in Japan an. Leider wohl gleich mehrere Flugzeuge mit dem meinigen und so fand ich mich schnell im allgemeinen Stau wieder. Dies begann mit dem Transport vom Ankunftsbereich bis zum Terminal, wo man sich kuschelig mit viiielen anderen Menschen in die Einschienenbahn quetschen durfte. Es setzte sich fort bei der Ausweiskontrolle, wo ich so ziemlich das Schlusslicht bildete.

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Dich muß gestehen, dass ich doch überrascht war ich viele Ausländer nach Japan einreiste und so dauerte die Prozedur bis ich endlich meinen Ausweis zeigen durfte wirklich lange.

An den Schaltern mit den Japanern, die die deutlich größere Menschenmasse darstellte, war mittlerweile alles abgearbeitet und so durften wir Ausländer schließlich auch diese Schalter verwenden. Was mir aber nichts nützte, denn obwohl ich solch einem Schalter zuwiesen worden war, scheiterte meine Einreise an irgend etwas. So durfte ich zurück zu den anderen Schaltern und dort die Formalitäten nochmal hinter mich bringen. Fingerabrücke und Foto abgeben.

Als ich die Gepäckausgabe erreichte war ich so spät, dass das Band mit meinem Gepäck nicht mehr angezeigt wurde und ich keine Ahnung hatte wo ich meine Suche beginnen sollte. So lief ich unvermittelt auf irgend jemand offiziell aussehenden zu und erkundigte mich nach dem Gepäck von meinem Flug und übersah dabei, dass er genau neben diesen Stand. Ich brauchte mich also nur noch bücken und meine Tasche aufheben.

Nun hieß es nur noch durch die Gepäckkontrolle zu kommen. Ohne dass ich meine Tasche aufmachen musste, kam ich auch dieses Mal nicht durch die Kontrolle. Tasche aufmachen, alles erklären, ausgehorcht werden, ab genickt werden und alles wieder einpacken.

So war dann auch die An- und Einreise nach´Japan abgeschlossen und der Urlaub konnte beginnen.

 

Info für Daniel 🙂

Der Flughafen von Doha ist einfach zu überblicken. Da alle Passagiere schon beim Einchecken nach Farben sortiert werden, kann eigentlich beim Transit nichts schief gehen. Alles Transporte zum Flugzeug erfolgen via Bus.

Im Flughafen selber kann es wirklich sehr voll werden und man sollte sich schon frühzeitig einen schönen Platz sichern, denn sonst könnte es ggf. bei den vielen Menschen etwas eng werden. Laut und geschäftig ist es ohnedies.

Es gibt auch einen offenen Hotspot. Der war jedoch als ich ich nutze super langsam.

Japan (2011) – In Japan angekommen

Bin sicher in Japan angekommen und für alle die es interessiert, wie und was ich hier in Kobe von dem Desaster im Norden merke. Die Antwort wirkt u.U. etwas unglaubwürdig, doch man merkt hier Nichts davon!

In der Stadt herrscht Geschäftigkeit wie ich es im letzten Jahr kennengelernt habe. In den Geschäfte sind voll von Menschen und bislang kann hier alles gekauft werden. Natürlich ist das Vorkommnis ein Thema und es würd darüber gesprochen. Aber Reaktionen, wie wir sie zur Zeit Deutschland sehen – Gross Demonstrationen, gibt es nicht. Zumindest bekam ich davon bislang nichts mit.

Die einzige Quelle, um an Informationen zu kommen was im Norden so los ist, ist das Internet, denn mit dem lesen und hören japanischer Nachrichten ist es bei mir nicht weit her.

Soweit dazu  🙂 .. Nachfolgend werde ich etwas von meiner Anreise nach Japan berichten.

Japan (2011) – Des Rätsels Lösung

Nun ist es so weit. Ich verlasse Deutschland in Richtung Japan.

In den vergangenen Tagen hatte ich viele Fragen, ob ich in Anbetracht der bedenklichen Situation in Japan (Erdbeben, Tsunami und Störfall in einem Atomkraftwerk) wirklich fliegen würde. Doch eigentlich stand es für mich zu keinem Zeitpunkt außer Frage, dass ich die Reise antreten würde.

Natürlich habe ich eine Abwägung vorgenommen, ob ich es vertreten kann aufzubrechen. Doch  unter Einbeziehung der aktuellen Lage, dem Umstand, dass ich nach Kobe fliege und nicht ins Krisengebiet und persönlichen Gründen, stand fest, ich werde aufbrechen.

Also schauen wir alle einmal, was diese Reise bringen wird.

Natürlich möchte ich es an dieser Stelle nicht versäumen, das kleine Rätsel, welches ich vor rund 4 Wochen Online gestellt hatte, aufzulösen.

Bevor ich zur eigentlichen Auflösung komme, möchte ich  mich erst einmal sehr herzlich für jeden einzelnen Beitrag bedanken. Sie reichten von analytisch bis lustig und genau so hatte ich es mir gewünscht. Es hat mir viel Freude bereitet jeden einzelnen Kommentar zu lesen. Danke !

Nun also des Rätsels Lösung.

Ich muss gestehen, dass die Analytiker unter den Schreibern sehr nah an der Wahrheit waren. In diesem Bild ging es um die Warnung vor Trickbetrügern. Besonders ältere Menschen sollen aufgerüttelt werden und auf dieses um sich greifende Übel aufmerksam gemacht werden.

Bei der 110 handelt es sich wirklich um eine Notrufnummer, an die man sich wenden kann, wenn man etwas zu Melden hat, oder gar zum Opfer wurde.

Was der Hase soll, das ließ sich nicht wirklich ergründen. Doch irgendwie wirkt er ja freundlich und aufgeweckt und so ist er wohl das Symbol für ein Waches Auge für seine Umgebung und etwaige Betrügereien..

Ich hoffe es ist niemand enttäuscht, weil die Lösung doch so nah lag.

Ich selber war und wäre wohl nicht auf die Lösung gekommen. Als ich sie erfuhr, musste ich jedoch zugeben, dass man bei genauem Studium sicherlich auf die Aussage kommen kann. Was hier ja eindrucksvoll bewiesen wurde.

Nochmals Danke und nun sehen wir, was diese Reise an Erlebnissen, Überraschungen und Eindrücken bringen wird.

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Tsunami

Japan (2011) – Freut Euch, bald gibt es wieder Lesestoff

Bald ist es wieder so weit und es geht erneut auf nach Japan. Somit gibt es in Kürze wieder etwas zum schmökern, schmunzeln oder sich wundern. Um die kurze Wartezeit, etwas zu verkürzen ein kleines Rätsel.

Wenn man sich durch die Städte Japans bewegt, bekommt man fast unausweichlich irgendwann aus Werbezwecken eine Packung Taschentücher in die Hand gedrückt. Das ist zum einen sehr praktisch, denn man muss keine kaufen und zum anderen ist es in manchen Fällen sogar lehrreich. Meine Frage ist: Was will uns die Information in dieser Packung Taschentücher sagen? Viel Spaß beim Raten (Ich freue mich schon auf die Kommentare – Die Lösung gibt es im übrigen kurz bevor ich auf Reisen gehe) … 🙂

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