Um den Iwashimizu Hachimang Schrein zu erreichen, musste ich mit dem Zug von Kyoto nach Yawata fahren, das etwa 15 Kilometer entfernt liegt. Neben der Zugfahrt war auch eine Fahrt mit der Standseilbahn am Zielort notwendig, was ich stets sehr attraktiv fand.
Der Besuch des Chishaku-in Tempels stand wieder einmal nicht auf meiner Liste. Als ich an ihm vorbeikam, hatte ich spontan die Idee, ihn zu besuchen, wunderte mich aber, dass der Eingang verschlossen war. Ich nahm an, dass es sich um einen der Tempel handelte, die ihre Tore nicht für die Öffentlichkeit öffnen. Doch nachdem ich der Mauer eine Weile gefolgt war, entdeckte ich den Eingang zum Tempel, der allerdings gerade wegen Straßenbauarbeiten den Zugang etwas blockierte, was mich fast dazu gebracht hätte, meinen Besuch abzubrechen. Ich überwand mich jedoch und näherte mich den Gebäuden und es entwickelte sich zu einem wirklich eindrucksvollen Aufenthalt.
Heute startete ich einen kleinen Spaziergang vom Kyoto Hauptbahnhof. Ich hatte keinen richtigen Plan und ging einfach in eine Richtung, die mir interessant erschien, und wie durch ein Wunder landete ich ohne Probleme bei einem der wichtigsten Tempel Kyotos, dem Sanjusangen-do Tempel.
Nachdem ich in den letzten Wochen hauptsächlich Tempel und Schreine in Kyoto besichtigt habe, was mich insgesamt sehr glücklich und interessiert gemacht hat, stand heute etwas anderes auf dem Programm. Ich hatte die Möglichkeit gefunden, in der Stadt an einem der Flüsse entlang zu spazieren, wo es viele interessante Gebäude, Bäume und Brücken gibt. Es ist der „Shirakawa River Walk“.
Für den Besuch des Tenryū-ji Tempels stand heute wieder ein Ausflug in den Stadtteil Arashiyama an, mit den üblichen Problemen (voller Zug und Menschenmassen).
Beim Verlassen des Hauptbahnhofs von Kyoto war das Wetter wirklich schön, aber während der Fahrt sah ich sehr dunkle Wolken über den Bergen, an dessen Füßen Arashiyama liegt, und es schien, als würde es ordentlich regnen. Diesem Wetter musste ich mich am Ende intensiv aussetzen, was den Besuch zu einem Duschausflug machte.
Wenn ich in Japan Tempel besuche, sehe ich so oft diese kleine rote Kugel mit einem Gesicht darauf. Für mich war es ein hübsches Köpfchen, mal mit, mal ohne oder nur mit einem Auge. Ich mochte es immer, aber was es war, konnte ich nicht so recht erfassen, und so war ich froh, als ich erfuhr, dass es Daruma war, und es war spannend, sich damit zu beschäftigen und seine Bedeutung herauszufinden. Japan – Gut zu Wissen – Wer ist Daruma weiterlesen
Der Heian-jingu Schrein wurde 1895 zu Ehren der Kaiser Kammu und Komei errichtet und ist einer der wichtigsten Schreine der Stadt. Neben den wirklich beeindruckenden Gebäuden ist das riesige Torii ein imposantes Element des Schreins.
In Kyoto gibt es viele Orte, die ganz oben auf den Wunschlisten der Besucher stehen. In den meisten Fällen handelt es sich um wunderschöne Tempel und Schreine. Aber eine andere Art von Highlight ist der Arashiyama Bambuswald Pfad, der zwar klein ist, aber sehr nahe am touristischen Herzen liegt.
Obwohl ich vor vielen Jahren schon einmal dort war, habe ich mir vorgenommen, ihn dieses Mal wieder zu besuchen, denn es gibt dort einen sehr beliebten Fotoplatz, den ich bisher noch nicht gefunden habe und den ich dieses Mal vielleicht entdecken werde.
Jedes Mal, wenn ich von meinem Haus aus über die Fußgängerduchführung am Hauptbahnhof von Kyoto auf die andere Seite ging, sah ich beim Verlassen des Bahnhofs immer große historische Gebäude. Diese Gebäude gehörten zum Hongan-Ji Tempel, den ich auch immer vom Kyoto Tower aus sehen hatte. Deshalb war recht schnell der Wunsch geweckt dass ich ihn unbedingt einmal besuchen musste, zumal er auch zu Fuß gut zu erreichen war.
In Japan gibt es zwei Hauptarten von religiösen Stätten: Tempel (jap. „お寺“ oder „teras“) und Schreine (jap. „神社“ oder „jinja“). Obwohl beide als heilige Stätten angesehen werden, gibt es einige Unterschiede zwischen ihnen.
Ein besonderes Highlight des To-ji Tempels ist der Flohmarkt der stets am 21. eines jeden Monats stattfindet. Er ist extrem beliebt und es soll auch viel zu entdecken geben. Deshalb war klar, dass ein Besuch oben auf meiner Wunschliste stand. Besonders, da der anstehende Flohmarkt ein etwas besonderer war, denn es war der letzte im Jahr und viel deshalb deutlich üppiger aus als gewohnt.
Nur ca. 10 Minuten von meiner Unterkunft in Kyoto entfernt befindet sich der To-ji Tempel, was ich sehr schön fand, da ich vor vielen Jahren schon einmal auf dem Gelände des Tempels gewohnt hatte und die Pagode des Tempels schon so oft aus verschiedenen Richtungen in der Stadt bewundert hatte. So war die Erkundung des Geländes eine unkomplizierte Aktion.
Für den heutigen Tag hatte ich mir vorgenommen, nicht einen der vielen wunderschönen Tempel und Schreine zu besuchen, sondern zum Stadtteil Arashiyama in Kyoto zu fahren und dort den Affenpark Iwatayama zu besuchen, in dem Makakenaffen frei leben.
Wenn man den Arashiyama Affenpark Iwatayama Affenpark besucht führt der Weg durch den Ichitani-Munakata-Jinja Schrein, da sich dort auch der Eingang zum Park befindet.
Mein Besuch des Saifukuji-Tempels war eher ein Versehen als eine geplante Aktion. Eigentlich hatte ich einen anderen Tempel auf dem Plan, aber irgendwie habe ich den richtigen Weg verpasst und bin so in diesem kleinen, aber für mich durchaus spannenden Tempel gelandet.
Konjac, auch bekannt als „Konnyaku“ oder „Konjac-Nudeln“, ist ein traditionelles japanisches Nahrungsmittel, das aus der Konjac-Wurzel hergestellt wird.
Bei meinem Spaziergang durch das Gelände des Kennin-ji Tempels entdeckte ich ein Torii mit einem kleinen hübschen Garten dahinter. Ich schaute mir die kleine Anlage an, war aber etwas verwirrt, wohin ich gehen sollte, da der weitere Weg fast wie ein Privatweg aussah. Da aber eine andere Person diesen Weg ging, entschied ich mich, auch weiter zu gehen und war sehr überrascht, als ich in einem hübschen kleinen Tempel landete, dem Zenkyoan Tempel.
Ursprünglich war ich auf dem Weg in Kyoto, um ein Outdoor-Geschäft zu finden, das ich nach viel Kreativität auch fand, aber nicht die Produkte, die ich gesucht hatte. Dieser Umstand gab mir dann die Möglichkeit, eine kleine Erkundungstour zu historischen Stätten zu unternehmen.