Für den Besuch des Tenryū-ji Tempels stand heute wieder ein Ausflug in den Stadtteil Arashiyama an, mit den üblichen Problemen (voller Zug und Menschenmassen).
Beim Verlassen des Hauptbahnhofs von Kyoto war das Wetter wirklich schön, aber während der Fahrt sah ich sehr dunkle Wolken über den Bergen, an dessen Füßen Arashiyama liegt, und es schien, als würde es ordentlich regnen. Diesem Wetter musste ich mich am Ende intensiv aussetzen, was den Besuch zu einem Duschausflug machte.
Der Heian-jingu Schrein wurde 1895 zu Ehren der Kaiser Kammu und Komei errichtet und ist einer der wichtigsten Schreine der Stadt. Neben den wirklich beeindruckenden Gebäuden ist das riesige Torii ein imposantes Element des Schreins.
In Kyoto gibt es viele Orte, die ganz oben auf den Wunschlisten der Besucher stehen. In den meisten Fällen handelt es sich um wunderschöne Tempel und Schreine. Aber eine andere Art von Highlight ist der Arashiyama Bambuswald Pfad, der zwar klein ist, aber sehr nahe am touristischen Herzen liegt.
Obwohl ich vor vielen Jahren schon einmal dort war, habe ich mir vorgenommen, ihn dieses Mal wieder zu besuchen, denn es gibt dort einen sehr beliebten Fotoplatz, den ich bisher noch nicht gefunden habe und den ich dieses Mal vielleicht entdecken werde.
Jedes Mal, wenn ich von meinem Haus aus über die Fußgängerduchführung am Hauptbahnhof von Kyoto auf die andere Seite ging, sah ich beim Verlassen des Bahnhofs immer große historische Gebäude. Diese Gebäude gehörten zum Hongan-Ji Tempel, den ich auch immer vom Kyoto Tower aus sehen hatte. Deshalb war recht schnell der Wunsch geweckt dass ich ihn unbedingt einmal besuchen musste, zumal er auch zu Fuß gut zu erreichen war.
In Japan gibt es zwei Hauptarten von religiösen Stätten: Tempel (jap. „お寺“ oder „teras“) und Schreine (jap. „神社“ oder „jinja“). Obwohl beide als heilige Stätten angesehen werden, gibt es einige Unterschiede zwischen ihnen.
Ein besonderes Highlight des To-ji Tempels ist der Flohmarkt der stets am 21. eines jeden Monats stattfindet. Er ist extrem beliebt und es soll auch viel zu entdecken geben. Deshalb war klar, dass ein Besuch oben auf meiner Wunschliste stand. Besonders, da der anstehende Flohmarkt ein etwas besonderer war, denn es war der letzte im Jahr und viel deshalb deutlich üppiger aus als gewohnt.
Nur ca. 10 Minuten von meiner Unterkunft in Kyoto entfernt befindet sich der To-ji Tempel, was ich sehr schön fand, da ich vor vielen Jahren schon einmal auf dem Gelände des Tempels gewohnt hatte und die Pagode des Tempels schon so oft aus verschiedenen Richtungen in der Stadt bewundert hatte. So war die Erkundung des Geländes eine unkomplizierte Aktion.
Für den heutigen Tag hatte ich mir vorgenommen, nicht einen der vielen wunderschönen Tempel und Schreine zu besuchen, sondern zum Stadtteil Arashiyama in Kyoto zu fahren und dort den Affenpark Iwatayama zu besuchen, in dem Makakenaffen frei leben.
Wenn man den Arashiyama Affenpark Iwatayama Affenpark besucht führt der Weg durch den Ichitani-Munakata-Jinja Schrein, da sich dort auch der Eingang zum Park befindet.
Mein Besuch des Saifukuji-Tempels war eher ein Versehen als eine geplante Aktion. Eigentlich hatte ich einen anderen Tempel auf dem Plan, aber irgendwie habe ich den richtigen Weg verpasst und bin so in diesem kleinen, aber für mich durchaus spannenden Tempel gelandet.
Konjac, auch bekannt als „Konnyaku“ oder „Konjac-Nudeln“, ist ein traditionelles japanisches Nahrungsmittel, das aus der Konjac-Wurzel hergestellt wird.
Bei meinem Spaziergang durch das Gelände des Kennin-ji Tempels entdeckte ich ein Torii mit einem kleinen hübschen Garten dahinter. Ich schaute mir die kleine Anlage an, war aber etwas verwirrt, wohin ich gehen sollte, da der weitere Weg fast wie ein Privatweg aussah. Da aber eine andere Person diesen Weg ging, entschied ich mich, auch weiter zu gehen und war sehr überrascht, als ich in einem hübschen kleinen Tempel landete, dem Zenkyoan Tempel.
Ursprünglich war ich auf dem Weg in Kyoto, um ein Outdoor-Geschäft zu finden, das ich nach viel Kreativität auch fand, aber nicht die Produkte, die ich gesucht hatte. Dieser Umstand gab mir dann die Möglichkeit, eine kleine Erkundungstour zu historischen Stätten zu unternehmen.
Ich war mir der Existenz des Shosei-en-Gartens nicht wirklich bewusst. Bei meinem ersten Besuch des Kyoto Towers wurde ich auf ihn aufmerksam. Da er von oben sehr attraktiv aussah, ging ich nach meinem Ausflug auf den Aussichtsturm zum Shosei-en Garten, der nur einen Steinwurf entfernt ist.
Ich war schon oft in Kyoto und jedes Mal, wenn ich am Hauptbahnhof ankam, konnte ich den Kyoto-Tower sehen. Aber ich hatte nie den Wunsch, ihn zu besuchen. Aber da ich diesmal in Kyoto selbst wohnte und der Kyoto Tower nur wenige Minuten zu Fuß entfernt lag, wollte ich ihn diesmal auf jeden Fall besuchen.
Jede Präfektur in Japan hat ihre eigenen kulinarischen Spezialitäten, die von den Japanern sehr gerne entdeckt und genossen werden. Durch Zufall entdeckten wir in der Präfektur Akita einen Snack, der spontan zu einem meiner Lieblingssnacks wurde – Nattou Senbei (Nattou Cracker).
3 Monate Urlaub in Japan, das klingt nach unendlich langem Urlaub. Aber wenn der Aufenthalt nur mit schönen Gefühlen verbunden ist und es so viel zu entdecken gibt, vergeht die Zeit wie im Flug.
Kyoto ist eines der großartigsten Highlights, wenn man Japan besucht. Die Stadt war fast 1000 Jahre lang die Hauptstadt Japans und daher gibt es unendlich viele Orte zu entdecken. Mit dieser Slideshow versuche ich einen kleinen Überblick über die Stadt zu geben oder vielleicht eine Inspiration für einen zukünftigen Besuch zu sein.
Ich habe Kyoto schon so oft besucht, dass ich das Gefühl habe, viele Orte gesehen zu haben, aber wenn ich es genau betrachte, ist es nur ein Bruchteil der Eindrücke, die ich gesammelt habe.
Wie ich auf die Idee kam Wajima zu besuchen, ist mir völlig entglitten. Dass es aber eine meiner besten Wünsche war, davon bin ich bis heute überzeugt.
Wajima gefiel mir von der ersten Sekunde. Zum einen waren es die sehr hübschen Häuser mit ihren herrlichen Dachziegeln und zum anderen der Morgenmarkt des Ortes. Verschweigen möchte ich auch nicht den extrem netten und hilfreichen Mann in der Touristeninformation. Er ist bis heute der Beste von all meinen Reisen.
Der Morgenmarkt ist bis heute eine ganz besondere Erinnerung. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Frauen der Region dort Ihre Produkte verkauften. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass ich extrem leckere Speisen fand, von denen ich bis heute träume. Auch erwarb ich dort eine Basecap, die aus Tüchern produziert worden war, die Ursprünglich zur Sake Produktion verwendet worden waren.
Wajjima ist auch bekannt für seine Lackkunst. Es werden z.B. Essgeschirr und viele andere Produkte auf dieser Basis produziert. Leider bewegten sich alle Produkte in einem Preisniveau, was sich deutlich jenseits meiner Möglichkeiten befand. Fotografieren durfte ich sie leider auch nicht und so bleibt mir lediglich die Erinnerung an all diese schönen Produkte.
Wenn ich gefragt werde, welche Region mir in Japan bislang am besten gefiel, fällt mir stets als erstes neben Wakajama Wajima ein.