Norwegen (1988) – Tag 27 – Hjerkinn – Oslo – Reiserückfahrt nach Hause beginnt

Ich war zwar hundemüde, aber ab 3 Uhr klappte es nicht mehr mit dem Schlafen. Es war etwa 8:45 Uhr, als ich aufstand. In der Nacht hatte es genieselt, und das Zelt war dadurch ganz nass.

Trotzdem machte ich mich gleich ans Packen meines Rucksacks. Jetzt, wo ich nichts mehr zu essen mitzuschleppen hatte, hatte ich besonders viel Platz, und der Rucksack war auch nicht so schwer.

Danach ging ich ausgiebig duschen. Ich investierte dafür zwei 5 Kronen Stücke. Es tat richtig gut. Nach dem Duschen gab es Reste zum Essen.

Nun baute ich das Zelt ab. Es war schon dumm, dass alles so nass war.

Kurz bevor ich mit allem fertig war, stand Fritz auf. Als ich schließlich mit dem Packen fertig war, war auch Jürgen aufgestanden.

Um 10:21 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Richtig verabschieden konnte ich mich nur von Jürgen, da Fritz noch beim Waschen war.

Um jetzt rechtzeitig den Zug zu erreichen, musste ich mich sputen. Trotzdem holte ich mir noch etwas zu trinken im Geschäft.

Ich war um 10:45 Uhr am Bahnhof. Das Wetter schien übrigens auch besser zu werden. Bis jetzt war es ein wolkenbedeckter, diesiger Tag.

Ich hatte mich gerade auf der Bank niedergelassen, als Fritz kam. Er wollte noch etwas einkaufen und nutzte die Gelegenheit, sich noch von mir zu verabschieden. Ich fand es sehr nett.

Dann ging die Fahrt für mich auch schon los. Nach einer viereinhalb stündigen Fahrt erreichte ich Oslo. In Oslo ging ich noch ein paar Kleinigkeiten kaufen, unter anderem ein Kilogramm des besonderen norwegischen Ziegenkäse.

Um 17 Uhr ging es weiter. Zuerst war ich allein, bis Göteborg war das Abteil jedoch rappelvoll. Die Gespräche, die hier stattfanden, waren nicht sehr unterhaltsam.

Daher war ich froh, als es schließlich ins Bett ging.

Die Hitze im Abteil war so schlimm, dass ich ganz schön Probleme hatte einzuschlafen.