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Japan (2022/23) – Tokyo – Skytree (東京スカイツリー)

Die Fahrt zum Tokyo Skytree war erstaunlich entspannt, wenn auch etwas länger. Aber der erste Schock kam, als ich am Zielbahnhof ausstieg und mich durch das Gebäude arbeitete, um zum Skytree zu gelangen.

Je höher ich mich durch ein Gebäude bis zum Fuß des Skytree arbeitete, desto mehr spannende Dinge konnte ich entdecken, aber die Menschenmassen überforderten mich. Einmal konnte ich einen kurzen Blick aus einem Fenster auf die Stadt werfen und es gefiel mir so gut, dass ich mich wieder auf den Skytree freute.

Japan (2022/23) - Tokyo - Skytree - 20230129-144918-20230129_144917-BearbeitetDoch als ich am Eingang des Skytree ankam, erfuhr ich, dass allein die erste Wartezeit, um ein Ticket zu kaufen, 45 Minuten dauern würde. Was danach noch an Wartezeit kommen würde, war nicht abzusehen und somit war mir diese Zeit viel zu lang. Aus diesem Grund entschied ich mich schweren Herzens, aber überzeugt davon, es gut zu machen, die Fahrt auf den Turm abzusagen.

Die Informationen über den Tokyo Skytree gingen mir durch den Kopf und ließen mich dann doch etwas zögern, denn schließlich ist der Skytree ein beeindruckendes Wahrzeichen und eines der höchsten Gebäude Japans. Die Idee, einen hohen Fernsehturm in Tokyo zu errichten, entstand bereits in den 1960er Jahren, als die Metropole begann, ihr Stadtbild zu modernisieren. Aus finanziellen und technischen Gründen wurden die Pläne jedoch zunächst auf Eis gelegt.

Erst Anfang der 2000er Jahre wurde die Idee wieder aufgegriffen, als die Nachfrage nach terrestrischem Fernsehen stieg und die bestehenden Fernsehtürme in Tokio an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Mit dem Bau des Tokyo Skytree wurde schließlich 2008 begonnen.

Der Turm wurde in Sumida, einem Stadtteil im Osten von Tokio, in der Nähe des historischen Viertels Asakusa errichtet. Die Bauherren wählten diesen Standort, um der historischen Bedeutung der Umgebung Rechnung zu tragen und die Skyline von Tokio zu bereichern.

 

Mit einer beeindruckenden Gesamthöhe von 634 Metern ist der Tokyo Skytree der zweithöchste Turm der Welt und ein Meisterwerk moderner Ingenieurskunst. Sein charakteristisches Design, das von traditionellen japanischen Pagoden inspiriert ist, verleiht ihm eine einzigartige Ästhetik, die die moderne und die traditionelle Kultur Japans miteinander verbindet.

Der Turm dient hauptsächlich als Fernseh- und Rundfunkantenne und bietet darüber hinaus einen atemberaubenden Blick über die Stadt Tokyo und ihre Umgebung.

Dieser Gedanke ließ mich noch eine Weile über meine Entscheidung nachdenken, aber die Warteschlangen wurden nicht kürzer und so entschied ich mich, den Besuch abzubrechen.

Stattdessen erkundete ich ein wenig das Einkaufszentrum am Fuße des Skytree und landete in einem Messergeschäft. Hier war ich so begeistert, dass ich den Turm völlig vergaß und am Ende sogar zwei Messer kaufte. Eines war sehr traditionell und das andere war genial zum Frühstücken.


Danach ging es weiter zu einem Lebensmittelgeschäft, wo es so viele tolle Sachen zu kaufen gab, dass mein Glücksgefühl dramatisch anstieg und ich mich mit vielen Leckereien eindeckte, auf die ich mich wirklich freute.

Mit allem ging es zurück ins Hotel, wo ich den Tag mit einem grandiosen Essen ausklingen ließ. Ich schaute noch einmal kurz aus dem Fenster, von wo aus ich den Skytree sehen konnte, aber ich war nicht traurig, wie alles geendet hatte.